Eine Satsuma-Biwa aus reinem Maulbeerbaumholz, gefertigt von Hayashi Usuke, einem Meister der modernen Biwa-Baukunst
[Übersicht]
Satsuma-Biwa von Hayashi Gessaku (Hayashi Usuke). Vier Saiten, vier Stege. Vollständig aus Maulbeerholz. Hergestellt 1921 (Taishō 10). Gewicht 3400 Gramm. Korpusbreite 315 mm (maximal), Dicke ca. 55 mm.Zubehör: Plektrum (abgenutzt an den Ecken / 233 mm breit, 109 Gramm, mit Plektrumhülle), Griffschalenabdeckung (aus altem Maulbeerholz aus Kagoshima), originale Griffschalen von *Koffer nicht im Lieferumfang enthalten.
[Zustand]
Die Handschützer, der Drehknopf und die beiden Saitenwickler (beide in heller Farbe) wurden auf der Grundlage der Originale unter Verwendung von etwa 100 Jahre altem altem Maulbeerholz aus der Präfektur Kagoshima originalgetreu nachgebaut. Der „Ebio“-Teil des Drehknopfs war vor der Restaurierung beschädigt, wurde jedoch unter Bezugnahme auf die im Besitz der Biwa-Werkstatt befindliche „ Rin-getsu“ angefertigt.Darüber hinaus wurden folgende Arbeiten durchgeführt: Justierung der Halsverwindung, Bearbeitung der Saitenhalter (aus gebrauchtem Elfenbein), Austausch der Saitenhalter und der Bambusstreben, Justierung der Höhe der großen Stütze, Montage, Austausch der Stütze, Justierung der Saitenlage, Sonderanfertigung der rechten Halbmondform, vollständiger Austausch der Saiten. (Bitte beachten Sie, dass nach dem Kauf keine Garantie besteht, auch nicht bei gerissenen Saiten.)
[Besonderheiten und Reize]
Eine Satsuma-Biwa aus reinem Maulbeerholz, gefertigt von Hayashi Usuke, einem Spieler moderner Biwa und als Meister seines Fachs bekannt. Die Decken- und Bodenplatten, die den Klang der Biwa bestimmen, sind noch im Originalzustand. Obwohl seit ihrer Herstellung mehr als hundert Jahre vergangen sind und das Holz vollständig ausgetrocknet ist, wiegt sie mit 3,4 kg immer noch ordentlich. Dies zeugt von der hohen Qualität des Maulbeerholzes aus Kagoshima, das heute nicht mehr erhältlich ist.Da das Instrument offenbar eine Zeit lang nicht gespielt wurde, wirkt der Klang derzeit etwas gedämpft, doch der schwere, tiefe Klang ist einzigartig. Es ist ein Meisterwerk, bei dem man sich darauf freuen kann, wie sich der Klang durch weiteres Spielen noch weiterentwickeln wird. Da ein Meister des modernen Biwa-Baus das Instrument, einschließlich der Verwindung des Halses, sorgfältig restauriert und justiert hat, ist es auch als Instrument in einwandfreiem Zustand.