Eine umfassende Analyse der Gibson J-45 aus den 1940er- bis 1960er-Jahren. Dies ist wahrlich ein vollständiger Leitfaden zur J-45!

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Gibson / 1956 J-45
„Ein seltenes Modell mit Änderungen an Teilen, die nicht sichtbar sind.“

Das Jahr 1956 war ein Jahr, in dem nicht nur das Schlagbrett, sondern auch die interne Verstrebungsstruktur verändert wurde.
J-45-Modelle, die vor 1956 gefertigt wurden, besaßen eine geschwungene Beleistung, was zu einem hellen und raumfüllenden Klang führte. Der Wechsel zu einer nicht geschwungenen Beleistung verleiht der J-45 jedoch ihren charakteristischen, präzisen und kraftvollen Klang.
—Ein Ton, der für die J-45 charakteristisch ist...
Die Decke des Korpus besteht aus Fichte und ist mit einem Sunburst-Farbschema versehen, bei dem ein Farbverlauf aus Schwarz, Rot und Gelb aufgetragen wird.
Ein besonderes Merkmal ist die großzügige Menge schwarzer Farbe, die zur Verzierung der Kanten verwendet wurde.

Die Seiten und der Boden sind aus Mahagoni mit enger Maserung gefertigt.
Die naturfarbene Oberfläche lässt die schöne, gleichmäßige Maserung des Mahagoniholzes zur Geltung kommen.

Das Griffbrett ist aus Palisanderholz mit einer wunderschönen, fließenden Maserung gefertigt.
Der Kontrast zwischen hellen und dunklen Farbtönen fesselt den Spieler.

Der Hals ist aus Mahagoni gefertigt und liegt dank seiner moderaten Dicke und Form angenehm in der Hand, ohne dabei zu klobig zu wirken.

Der Steg aus Palisanderholz im oberen Bereich des Korpus verwendet einen kurzen Sattel, wodurch ein heller und dennoch resonanter Klang im gesamten Korpus erzeugt wird.

Die Spezifikationen für Schlagbretter änderten sich ab 1955 von kleinen zu großen Schlagbrettern.

Auf der Kopfplatte befindet sich ein Gibson-Siebdrucklogo, und der Kopfwinkel ist auf 17 Grad eingestellt.

Die Gitarre ist mit KLUSON 3-in-line-Mechaniken mit weißen Knöpfen ausgestattet.
Auf der Rückseite des Halses sind Spuren der zuvor vorhandenen Schraubenlöcher zu erkennen, die vor dem Austausch verschlossen wurden.
Das Vorhandensein von Markierungen, die größer als die Wirbelbuchsen sind, lässt vermuten, dass es wahrscheinlich mit chromatischen Grover-Wirbeln ausgestattet war.


Dieses seltene Instrument mit nicht gewölbter Beleistung besitzt den unverwechselbaren Klang der J-45, die auch in der Zukunft weiter produziert werden sollte.
Abgesehen vom Bereich um das Schallloch herum sind keine größeren Rissreparaturen zu erkennen, und das Instrument befindet sich in einem sehr sauberen Zustand.
Übergangsmodelle sind selten und beliebt.

[Spezifikationen/Mitgeliefertes Etui]
OBEN: Fichte
Boden/Zargen: Mahagoni
GRIFFBRETT/STEG: Palisander
HALS: Mahagoni
Mutternbreite: 42 mm
MASSSTAB: 623 mm
HÜLLE: Nicht originale Hartschalen-Hülle
[Zustand]
Die Risse im gesamten Instrument verleihen ihm eine unaufdringliche Eleganz und Würde.
- Der Klang ist frei von Brummen und Störgeräuschen, und der Spielzustand ist gut.
-Saitenhöhe am 12. Bund: 3,0 mm auf der Seite der 6. Saite, 2,5 mm auf der Seite der 1. Saite
- Sattelüberstand: Ungefähr 2,0 mm bis 2,5 mm
- Es gibt einen reparierten Riss oben rechts am Schallloch und einen unten links auf der Rückseite des Korpus.
- Die Löcher wurden durch Austausch der Stifte repariert.
-Am Halsansatz wurde ein Riemenstecker angebracht.
[Sorglos-Garantie: 6 Monate]
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