Die Geschichte von PU und den Marken, die sie geprägt haben
Bill Lawrence, ungebunden von konventionellem Denken
Bill Lawrence war auch als Gitarrist berühmt.
Er machte sich auch als Gitarrist einen Namen.Bill LawrenceZähne,Seymour DuncanEbenso ungewöhnlich ist er, der vom Musiker zum Entwickler von Tonabnehmern wechselte.
Als Musiker war er unter dem Namen „Hot Bill“ bekannt und stellte als Künstler, der für seine rasanten Gitarrensoli berühmt war, sein vielseitiges Talent unter Beweis, indem er als Headliner auf US-Militärbasen in Europa und anderen Veranstaltungsorten auftrat.
Entwicklung von Pickups und neue Ansätze
Mitte der 1960er Jahre gründete Bill Lawrence in Deutschland die Firma „Lawrence Electro Sounds“ und begann ernsthaft mit der Entwicklung von Tonabnehmern.
Anschließend entwickelten sie die „Lawrence True Sound Pickups (LTS)“. Die LTS umfassten Modelle, die der herkömmlichen Pickup-Struktur mit sechs Polstücken folgten, und Modelle mit stabförmigen Polstücken wie der L-500, die hauptsächlich in Gitarren deutscher Hersteller verbaut wurden.
Obwohl Bill Lawrence heute oft mit High-Gain-Sounds in Verbindung gebracht wird, wurde der LTS-Tonabnehmer eigentlich speziell für Jazz entwickelt.
Anschließend zog Bill Lawrence nach Amerika und entwickelte elektrische Klaviere und andere Instrumente, die von Künstlern wie Stevie Wonder verwendet wurden und seinen Ruhm weiter steigerten.
Eine Begegnung mit Dan Armstrong
Es gab noch eine andere Person, die Bill kennenlernte und die eine große Veränderung in seinem Leben bewirkte.
Das ist Dan Armstrong.
Dan Armstrong ist berühmt für die Entwicklung innovativer Musikinstrumente wie dem „Orange Squeezer“ und dem „Blue Clipper“, kleinen Effektpedalen, die direkt in die Klinkenbuchse gesteckt werden, sowie dem Ampeg Lucite mit seinem Acrylgehäuse.
Bill und Dan arbeiteten gemeinsam an verschiedenen Entwicklungen, doch die bekannteste ist der Quick Change Pickup, der in der bereits erwähnten Ampeg Lucite verbaut wurde. Dieses bahnbrechende System ermöglichte den Austausch der Tonabnehmer, ohne die Saiten zu lockern oder den Hals abzunehmen.
Später, als Dan nach England zog, übernahm Bill seine Reparaturwerkstatt. Zu den dort Beschäftigten gehörten Dans Sohn Kent Armstrong und Larry DiMarzio, der später ein bekannter Hersteller von Tonabnehmer-Ersatzteilen werden sollte.
Neben Gibson und Fender zu den großen Marken und die Entwicklung der Tonabnehmer
Bill Lawrences Ruhm wuchs in New York stetig, und Gibson wurde auf ihn aufmerksam.
Bill, der von 1968 bis 1972 bei Gibson arbeitete, brachte innovative Ideen zu Gibson, die es vorher noch nie gegeben hatte, wie zum Beispiel die Entwicklung der Tonabnehmer L6-S und HB-L und HB-R, die eine auf der Unterseite des Tonabnehmers montierte Leiterplatte aufwiesen.
Bei Gibson arbeitete ich auch mit Tom Holmes zusammen, der den „’57 Classic“ entwickelte.
Später zog Bill auf Anraten von Chet Atkins nach Nashville, wo er den L-90 Humbucker entwickelte, der stangenförmige Polstücke verwendete und zu seinem Markenzeichen wurde, den L-220, der zwei Spulen in einem Gehäuse in der Größe eines Single-Coils hatte, und den L-500, der bis heute beliebt ist.
Nachdem er zahlreiche innovative Entwicklungen durchgeführt hatte, wurde Bill schließlich von Fender gebeten, als Berater tätig zu werden.
Dann, im Jahr 2004, entwickelte Fender den SCN (Samarium Cobalt Noiseless) Tonabnehmer.
Dieses Design basiert auf dem L-220 und L-280 und zeichnet sich durch einen innovativen Mechanismus aus, bei dem die Spulen gestapelt sind, um ein geringes Rauschen in der Größe eines Einzelspulen-Tonabnehmers zu erreichen und gleichzeitig die Leistungspegel beizubehalten, die nicht allzu sehr von denen eines Einzelspulen-Tonabnehmers abweichen.
Wie Seth Lover strebte auch Bill Lawrence ständig nach Weiterentwicklung, selbst während seiner Tätigkeit für große Marken wie Gibson und Fender.
Auch er ist eine unverzichtbare Persönlichkeit in der Welt der E-Gitarre.
Autor dieses Artikels:Nihei (TC Instruments, E-Gitarre und andere)
Ich lernte das Gitarrespielen durch den Manga „BECK“ in der Mittelschule kennen und wurde von den Red Hot Chili Peppers und Nirvana beeinflusst, was meine Leidenschaft für Rockmusik weckte.
Er absolvierte eine Berufsschule mit Schwerpunkt Gitarrenbau. Er sammelte Erfahrung in der Akustikgitarrenabteilung und der Premium-Gitarrenlounge von TC Gakki. Aktuell ist er für die E-Gitarren zuständig und teilt seine Leidenschaft für das Instrument aktiv durch Kolumnen, YouTube-Auftritte und andere Medien.
Qualifikationen und Erfahrung: 8 Jahre Erfahrung als Musikinstrumentensachverständiger
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