Es wird Zeit, ernsthaft darüber nachzudenken
meinen Lebensabend mit meinen Instrumenten

Zum Wohle der hinterbliebenen Familie

„End-of-Life-Planung“ – ein Begriff, den mittlerweile wohl jeder schon einmal gehört hat. Auch wenn man vielleicht denkt, dass das für einen selbst noch lange nicht relevant ist, machen sich doch viele Gedanken, wenn Gleichaltrige in ihrem Umfeld anfangen, sich von Dingen zu trennen, und sich fragen: „Irgendwann werde ich das auch tun müssen...“. Manche mögen das vielleicht als unglückliches Thema empfinden, aber bei der End-of-Life-Planung geht es nicht darum, sich sofort mit dem Tod auseinanderzusetzen. Wenn man sich gut auf den kommenden Tag vorbereitet, kann man einen sorgenfreien und erfüllten Lebensabend genießen. Die End-of-Life-Planung dient dazu, einen erfüllten Lebensabend zu verbringen.

Wann sollte man damit anfangen?

Was muss man tun?

Wie schreibt man das?

Wann sollte man anfangen?

Je früher, desto besser. Wenn es erst kurz vor dem Ende ist, kann man nicht mehr in Ruhe ein „Ending Note“ erstellen. Wenn das Aufstehen und Hinlegen schwierig wird, ist es schon eine Anstrengung, den Hartschalenkoffer zu öffnen und nach dem Instrument zu sehen. „Wann war das? Wo habe ich das Instrument gekauft?“ – vielleicht weiß man es irgendwann gar nicht mehr. „Hätte ich das doch tun sollen, als ich noch beweglicher war...“
Um solche Reuegefühle zu vermeiden, sollten Sie die Vorbereitungen jetzt treffen, solange Sie noch bei Kräften sind.

Was muss ich tun?

Schreiben Sie ein Abschiedsbuch. Ein Abschiedsbuch dient nicht dem „Sterben“, sondern ist eine Art Leitfaden, um Ihren geliebten Angehörigen mehr Geld zu hinterlassen und einen erfüllten Lebensabend zu verbringen. Anders als ein Testament ist es nicht rechtsverbindlich, sodass keine Überprüfung durch einen Anwalt erforderlich ist. Deshalb können Sie es ganz nach Ihren Vorstellungen und frei gestalten. Es ist ein Leitfaden, der Ihnen hilft, die Geschichte Ihres Lebens auf Ihre ganz eigene Weise zu vollenden, damit Ihre Hinterbliebenen nach Ihrem Ableben nicht ratlos sind und sich fragen: „Wie sollen wir die Beerdigung gestalten?“

 

Wie man ein Ending Note verfasst


◎ Persönliche Angaben
Name, Geburtsdatum, Blutgruppe, Adresse, Heimatort, Geburtsort, Herkunftsort, My Number usw.

◎ Lebensgeschichte
Bildungsweg, beruflicher Werdegang, Lebensereignisse wie Heirat, musikalischer Werdegang, Lieblingslieder, Lieder mit besonderer Erinnerung und die damit verbundenen Anekdoten, Lieblingsinstrumente usw.

◎Beziehungen
Freunde, Bekannte, berufliche Kontakte, Bandmitglieder, ehemalige Bandmitglieder, Stammlokale usw. Falls etwas mit Ihnen passieren sollte, geben Sie bitte auch die Kontaktdaten der Personen an, die benachrichtigt werden sollen

◎Web, soziale Medien
Falls Sie eine eigene Website oder Social-Media-Konten haben, bitte auch die Anmeldedaten angeben. Was soll erhalten bleiben und was soll geschlossen werden, falls Sie diese nicht mehr selbst verwalten können? Bitte geben Sie auch an, wie mit Online-Shops verfahren werden soll, bei denen Kreditkartendaten hinterlegt sind.

◎Vermögen
Guthaben auf Sparkonten, Investmentfonds, Aktien und Wertpapiere, Informationen zu Lastschriftverfahren für Versorgungsleistungen, Kreditkartendaten sowie Angaben zu bestehenden Versicherungen

◎Musikinstrumente
Marke, Modell, Baujahr, Kaufdatum, Kaufpreis, Musikgeschäft, in dem das Instrument gekauft wurde, sowie der zuständige Verkäufer

◎Beerdigung
Religion, Konfession, gewünschtes Foto für das Gedenkbild, Liste der gewünschten Trauergäste, Musikwünsche für den Sargauszug usw.

◎Zum Grab Falls bereits ein Standort vorgesehen ist, dessen Lage; falls nicht, gewünschte Gegend oder Lage, Gestaltung, Inschrift usw.

 


Wie fanden Sie das? Allein schon diese Auflistung zeigt, dass es eine ganze Menge zu notieren gibt. Wenn das Gedächtnis erst einmal stark nachlässt, fällt es vielleicht nicht mehr ein.
Außerdem kann man durch diesen Rückblick an wichtige Menschen oder Musikinstrumente denken, die man im Alltag nicht mehr bewusst wahrnimmt. Auch bei Familienangehörigen und Menschen aus dem Umfeld, zu denen man derzeit nicht unbedingt nur positive Gefühle hegt, lassen sich vielleicht positive Seiten erkennen, wenn man sie hier festhält. Da man auf diese Weise sein eigenes Leben neu entdecken kann, ist dies ein wichtiger Leitfaden für einen schönen Lebensabend.

Natürlich müssen Sie das nicht alles an einem Tag aufschreiben. Ein Ending-Notizbuch bedeutet, dass Sie es jedes Mal ergänzen und überarbeiten, wenn Sie beispielsweise ein Passwort ändern oder etwas Neues erwerben. Das Ziel ist nicht, es fertigzustellen, sondern es gemeinsam mit Ihrem Leben nach und nach zu vervollständigen – genau das ist meiner Meinung nach „Shukatsu“ (Vorbereitung auf das Lebensende).

Wir helfen Ihnen gerne dabei!

Wenn Sie derzeit Ängste oder Sorgen haben, sprechen Sie uns bitte jederzeit an. Natürlich würden wir uns auch sehr freuen, wenn Sie uns von Ihren Vorfreude auf den Lebensabend und Ihren Zielen für die Zukunft erzählen würden.
Lassen Sie uns gemeinsam einen „wunderschönen Lebensabend mit Ihren Instrumenten“ gestalten.

Als ersten Schritt: „Entrümpeln“ mit TC Gakki. Wenn Sie denken: „Ich verstehe das Prinzip, aber wo soll ich anfangen?“, nutzen Sie bitte den „Entrümpelungsservice“ von TC Gakki. Wir nehmen schon ab einem Instrument an. Fangen Sie hier an.
In jedem Fall erhalten Sie von uns als Geschenk das von TC Gakki erstellte „Ending Note für Musiker“.

Für Beratung und Anfragen klicken Sie bitte hier
web@tcgakki.com
03-5386-4560

Autor dieses Artikels: Matsui (Geschäftsführer von TC Gakki)

Nach seiner Tätigkeit als Filialleiter bei Kyoritsu Gakki in Shinjuku trat er bei TC Gakki ein. Als Filialleiter war er für verschiedene Bereiche zuständig, darunter die Vintage-Gitarrenabteilung sowie E-Bässe, Verstärker und Ersatzteile. Er genießt das Vertrauen namhafter Musiker und ist einer der führenden Experten für den Verkauf von E-Gitarren in der Branche. Seine Lieblingsmusiker sind B’z. Seine Hobbys sind Pferderennen und Golf.

Qualifikationen und Erfolge: 20 Jahre Erfahrung als Musikinstrumenten-Gutachter , Mitarbeit als Autor und Redakteur für Magazine wie „Guitar Magazine“

▶︎Hier finden Sie seine Artikel
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Eine Reise durch die Geschichte der Stimmgeräte mit bekannten Marken
Kolumne zur Geschichte des Tonabnehmers und den Spuren großer Persönlichkeiten

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