Eine wahre Wunder-Gitarre: die Gibson Flying V aus dem Jahr 1958, von der weltweit nur 98 Exemplare existieren. Nur 1,26 von 100 Millionen Menschen auf der Welt haben das Glück, eine solche Gitarre zu besitzen. In Japan ist das nur einer von 100 Millionen Einwohnern. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist geringer als die, Premierminister zu werden! Dieses einmalige Glück ist nun in unserem Geschäft gelandet.Es handelt sich um ein legendäres Instrument, das einst Mick Mars von Mötley Crüe gehörte und das auch Tamio Okuda, Rudolf Schenker von den Scorpions und Kazuyoshi Saito einmal in den Händen hielten.
Es gibt zwar zahlreiche sogenannte Vintage-Gitarren, doch die Gibson Flying V von 1958 ist eine Rarität unter den Raritäten. Vielleicht weil ihr avantgardistisches Design seiner Zeit zu weit voraus war, wurde die Produktion nach knapp zwei Jahren eingestellt. Mit einer Produktionszahl, die um ein Vielfaches geringer ist als die der legendären Les Paul von 1959, ist sie eine Gitarre der Superlative.
Zu den Personen, von denen man sagt, dass sie sie einst besaßen, gehören ausschließlich legendäre Gitarristen wie Keith Richards und Rudolf Schenker. Ich hätte nie gedacht, dass sich mir jemals die Gelegenheit bieten würde, eine solche Gitarre in die Hände zu nehmen. Schon bevor ich den Hartschalenkoffer öffnete, umgab sie eine unerklärliche Präsenz, die eine außergewöhnliche Aura ausstrahlte. Es gab einen Moment, in dem ich mich innerlich darauf vorbereiten musste, den Koffer zu öffnen und ihr gegenüberzutreten.
