Die Gibson Les Paul.
Unter den E-Gitarren hat sie eine starke Präsenz und wird auch heute noch von vielen Musikern als Inbegriff der E-Gitarre geliebt. Ihre Geschichte reicht weit zurück, und es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die moderne Musik ohne dieses Instrument nicht entstanden wäre.
Auch wenn die Les-Paul-Modelle auf den ersten Blick ähnlich aussehen, unterscheiden sie sich in der Realität je nach Modell und Baujahr erheblich in ihren Spezifikationen und ihrem Konstruktionskonzept. Standard, Custom, Junior, Special usw. – jedes Modell hat seine eigene klare Rolle und seinen eigenen Charakter.
Betrachtet man die Geschichte genauer, so spiegeln sich im Hintergrund die Entwicklungen des Herstellers Gibson sowie die Veränderungen der Musikszene und der Produktionsstrukturen der jeweiligen Epochen deutlich wider. Die Blütezeit in den 1950er Jahren, der Wandel in den 1960er Jahren und die Rationalisierung in den 1970er Jahren – die Les Paul befand sich stets im Wandel.
Gitarren, die zwar denselben Namen tragen, aber völlig unterschiedliche Charaktere haben. Wenn man diese Unterschiede kennt, wird man die für sich passende Gitarre viel klarer erkennen können.
