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-Ranking der tiefsten Bässe! Kurs zum Herunterstimmen!-

Ein Muss für alle, die gerade mit dem Gitarrenspiel anfangen, und für alle, die bereits Gitarre spielen!
Verschiedene Stimmungen, die über die Standardstimmung hinausgehen und ein noch breiteres Ausdrucksspektrum ermöglichen...
Ich, Takano, habe schon als Kind angefangen, meine Gitarre tiefer zu stimmen, war fasziniert von den tiefen Bässen und dem High-Gain-Sound, die mein Gehirn zum Schwingen brachten, und bevor ich mich versah, stimmte ich jede neue Gitarre, die ich bekam, zunächst einmal auf Drop-Tuning. Ich stelle euch das „Down-Tuning“ vor!

Zunächst einmal: Was sind die Vorteile einer tieferen Stimmung?
Viele denken vielleicht, dass die Standardstimmung völlig ausreicht, aber die Vorteile einer tieferen Stimmung liegen darin, dass sie oft genutzt wird, um dem Sound Tiefe, Schwere, eine knirschende Härte und eine düstere Atmosphäre zu verleihen. Außerdem kann man bei der Drop-Stimmung durch das Herabstimmen der 6. Saite Powerchords mit nur einem Finger greifen und durch die Kombination mit offenen Saiten eine traumhafte Atmosphäre erzeugen, wodurch man Riffs und Phrasen spielen kann, die mit der normalen Stimmung nicht möglich wären!
Indem man je nach Song zwischen Standardstimmung und Drop-Tuning wechselt, wird das Spiel in einem noch breiteren Tonumfang möglich, was letztendlich auch die Spielmöglichkeiten erweitert... Da es nur Vorteile gibt, ist dies eine Stimmung, die ihr unbedingt aktiv in euer Spiel integrieren solltet!

Tony Iommi, Gitarrist von Black Sabbath, gilt als Begründer des Drop-Tunings. Der Auslöser dafür war angeblich ein Unfall, als er als Blechschmied arbeitete und versehentlich seine Hand in eine Presse steckte, wodurch ihm der Mittelfinger und der Zeigefinger abgetrennt wurden.
Für einen Gitarristen ist der Verlust von Fingern ein verheerendes Ereignis.
Er überwand dieses Handicap jedoch, indem er an seinem rechten Mittelfinger und Zeigefinger Kunststoffhüllen anbrachte.
Dementsprechend senkte er die Saitenspannung seiner Gitarre auf ein Minimum, um auch mit minimalem Kraftaufwand spielen zu können.
Dieser tiefe, dumpfe Klang wurde zu seinem Markenzeichen und gilt als Beginn des Down-Tunings.
Tony Iommis Leistung, diesen schrecklichen Unfall zu überwinden und ihn zu etwas Mainstreamigem zu machen, ist wirklich beeindruckend.
Historisch gesehen ist diese Technik übrigens überraschend alt: Angefangen bei Jimi Hendrix, der einen Halbton tiefer spielte, über Ozzy Osbourne, Mötley Crüe und Yngwie Malmsteen bis hin zu vielen anderen... In den letzten Jahren hat sich diese Stimmweise sowohl in der westlichen als auch in der japanischen Musik etabliert und wird häufig in modernen Sounds wie Metal, Hardcore, Emo, Screamo und in jüngster Zeit auch im Djent (wie bei Meshuggah oder Periphery) verwendet, wodurch sie zu einer gängigen Stimmweise geworden ist.

Wie der Name schon sagt, werden die Töne gegenüber der regulären Standardstimmung (EADGBE) tiefer gestimmt. Da es jedoch mehrere Varianten gibt, stelle ich sie euch anhand von Bands und Songs vor, die die jeweilige Stimmung verwenden!

 

Halbton tiefer (D#G#C#F#A#D#)

Federgewicht

Leichte Schwingungen, die einen Hauch von Schwung erzeugen! Der ideale Einstieg in das Down-Tuning!

 

・Protest The Hero/Bloodmeat
・Guns N' Roses/Welcome To The Jungle
・Ozzy Osbourne/Miracle Man
・Badlands/High Wire
・Ratt/Round And Round
・Yngwie Malmsteen /I'll See the Light, Tonight usw.

 

Drop-D (DADGBE), nur die 6. Saite um einen Ton tiefer

Leichtgewicht

Alles um dich herum beginnt zu schwanken! Empfohlen für Anfänger im Drop-Tuning!

 

 ・The Used/Take It Away

・Blue Murder/Riot
・Foo Fighters/Monkey Wrench
・Hide/ROCKET DIVE usw.

 

Viertelton-Abwärts-Transposition (DGCFAD)

Weltergewicht

Vibrationen, bei denen die Knie zittern – das ist erst der Anfang!

 

 ・All That Remains/This Calling

・Mötley Crüe/Girls, Girls, Girls
・Manowar/Manowar (2011 MMXI)
・Pantera/Cowboy from Hell u. a.

Drop-C# (C#G#C#F#A#D#)

 

Mittelgewicht

Die schweren Bässe, die direkt ins Gehirn hauen, wecken die Schlafenden! Für alle, denen es noch an Bässen mangelt!

・Trivium/Strife
・Finch/Letters To You
・Funeral for a Friend/Recovery
・10Years/Wasteland usw.

Drop-C (CGCFAD)

 

Leichtes Schwergewicht

Achtung! Brüllende Bässe stürmen auf dich zu! Für alle, die sich nach noch mehr Bass sehnen!

 

 ・Killswitch Engage/In Due Time (https://www.youtube.com/watch?v=HANCzu70us4)

・Atreyu/Right Side of the Bed
・Fear and Loathing in Las Vegas/Chase The Light
・Lostprophets/Shinobi vs Dragon Ninja usw.

 

2 Töne tiefer gestimmt (CFA#D#GC)

Heavy-Metal

Ich kann nicht einmal mehr stehen... Ich fühle mich durch die schweren Bässe, die mich bewegungsunfähig machen, in Lebensgefahr!!

 ・Arch Enemy/Yesterday Is Dead And Gone

・IN FLAMES/Embody The Invisible
・Dream Theater/In The Name Of God usw.

Drop B (BF#BEG#C#)

Super-Schwergewicht

Furchteinflößende, bodennahe Bässe! Da geht man garantiert in die Knie! Erst wenn man so tief geht, ist es echtes Down-Tuning!!

   

 ・Slipknot/Duality

・Crossfaith/Monolith
・Bring Me the Horizon/Pray for Plagues usw.

 

Einfach an das Stimmgerät anschließen und die einzelnen Saiten stimmen!
Für Anfänger ist es am einfachsten, zunächst die Standardstimmung (EADGBE) einzustellen und dann nach und nach tiefer zu stimmen.
Allerdings hat das Herunterstimmen den Nachteil, dass die Saitenspannung nachlässt, was zu einem geringeren Sustain und einem verschwommenen Klangbild führen kann...
Deshalb kannst du durch die Verwendung dickerer Saiten entsprechend der Stimmung einen klaren und prallen Klang bewahren.
Als grobe Richtlinie gilt

・Drop D – um eine Saite tiefer
 10-46 bis 11-49

・Drop C# – 2 Töne tiefer
 11-49 bis 11-52

・– Drop-B
 12-54 bis 13-56

Mit den oben genannten Saitenstärken sollte der Hals nicht überlastet werden und eine angemessene Saitenspannung erhalten bleiben!

Man kann die Drop-Stimmung ganz einfach vornehmen, indem man die Obertöne am 7. Bund der 6. Saite und am 5. Bund der 5. Saite aufeinander abstimmt oder die Obertöne am 5. Bund der 6. Saite und am 5. Bund der 4. Saite aufeinander abstimmt!

Weitere Informationen zu detaillierten Einstellmethoden wie Hals, Saitenhöhe und Oktavstimmung finden Sie hier!

 

 

Durch das Herunterstimmen wird die Saitenspannung zwangsläufig schwächer.
Daher eignen sich Gitarren mit langer Mensur, vorzugsweise Longscale-Gitarren (Fender-Mensur) oder Baritongitarren (666 mm bis 686 mm) oder noch längere Mensuren, besonders gut für das Drop-Tuning.
Da mittlerweile verschiedene Hersteller Long-Scale-Gitarren speziell für das Down-Tuning anbieten (z. B. die YAMAHA Drop6-Serie, die Dragonfly 666 oder die Ibanez RGD), ist es vielleicht eine gute Idee, sich ein spezielles Modell für das Down-Tuning zuzulegen!
Aber keine Sorge: Auch mit anderen Gitarren lässt sich das Down-Tuning problemlos durchführen, wenn man die Einstellung sorgfältig vornimmt!
(Ich habe auch mal eine Les Paul mit Saiten der Stärke 13–56 bespannt und bis auf Drop-B heruntergestimmt … lol)

Ich möchte Ihnen eine Gitarre aus unserem Sortiment vorstellen, die überraschend gut dafür geeignet ist!

Greco GO-1200

Das Spitzenmodell „1200“ der „GO“-Serie von Greco, einem traditionsreichen japanischen Hersteller
Dank der Through-Neck-Konstruktion mit langem Sustain und einer angenehmen Saitenspannung eignet sich diese Gitarre überraschenderweise hervorragend für das Down-Tuning!
Wenn man den extrem wirkungsvollen aktiven 3-Band-EQ einschaltet, erzeugt sie einen knackigen Metal-Sound wie ein EMG 81!
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man den Klang mit dem aktiven EQ auch dann anpassen kann, wenn man sich im Ensemble etwas mehr Durchsetzungskraft wünscht♪
Obwohl es sich um ein etwa 30 Jahre altes Modell handelt, ist sein Sound absolut modern!

Gibson SG-90 Modify

Die SG-90 wurde nur für einen sehr kurzen Zeitraum von 1988 bis 1989 produziert.
Auf Basis dieser SG-90 wurde sie zu einem modernen Modell umgebaut!
Sie ist mit Sperzel-Mechaniken und einem Tony-Iommi-Humbucker von Gibson ausgestattet.
Dank des Body-Anker-Systems, bei dem die Saiten durch die Rückseite des Korpus geführt werden, besticht sie durch eine angenehme Saitenspannung und einen High-Gain-Sound mit langem Sustain!
Mit einer einfachen Steuerung (1 Volume, 1 Pickup) und einem leichten Korpus von 2,8 kg ist sie sehr handlich – ein echtes Highlight, das Lust auf kraftvolle Riffs macht!!

Benavente 2k SingleCut Custom

Die 2k Single Cut Custom stammt von Benavente, einem Hersteller, der auch für seine High-End-Bässe bekannt ist.
Typisch für Benavente wurden bei diesem Modell großzügig edle Hölzer verwendet: Die Decke besteht aus Quilt-Ahorn mit tiefem, fast dreidimensional anmutendem Maserung, während für Boden und Hals hochwertiges Mahagoni zum Einsatz kommt.
Als Tonabnehmer ist ein Dimarzio Virtual PAF verbaut, der die Höhen betont und einen klaren Klang bietet.
Entgegen seinem Les-Paul-ähnlichen Aussehen sorgt die durch den kammerierten Korpus und die Saitenführung auf der Rückseite erzielte moderate Saitenspannung für brillante Höhen und satte Bässe. Selbst bei hartem Verzerren im Down-Tuning bleibt das Klangbild klar und ohne Verzerrungen, was zu einem äußerst klaren und durchdringenden Sound führt.
Dieses Instrument vereint ein edles Äußeres mit hervorragendem Klang und Spielkomfort – sehr zu empfehlen!

Gibson SG Classic

Überraschend gut! Die für Mahagoni typischen satten Mitten sowie die Prägnanz und die angemessene Kraft der P-90-Tonabnehmer sorgen dafür, dass die Bässe auch bei heruntergestimmten Saiten nicht untergehen, und liefern einen sehr durchdringenden, angenehmen Klang!
Auch ohne Herunterstimmen klingt er schon hervorragend, aber in einer Band mit zwei Gitarren sorgen die beiden Instrumente nicht miteinander, sondern ergeben im Ensemble einen sehr ausgewogenen Klang!

AriaProll PE-R60

Das 1981 hergestellte Modell „PE-R60“, eines der Flaggschiffmodelle von AriaProll
Sie verfügt über einen wunderschön gewölbten Korpus in Originalform mit Ahorn-Decke und Mahagoni-Boden sowie einen Hals aus Ahorn.
Sie bietet einen kraftvollen und dennoch klar durchdringenden Klang, und besonders reizvoll ist der kraftvolle Sound, der bei starker Verzerrung richtig zuschlägt!
Darüber hinaus überzeugt sie durch hohe Spielbarkeit, unter anderem dank der Konturierung des Korpus und des hälsenlosen Halsansatzes. Die sorgfältige Verarbeitung lässt kaum glauben, dass diese Gitarre über 30 Jahre alt ist – typisch für japanische Handwerkskunst.
Eine Gitarre, bei der man Lust bekommt, den Gurt etwas länger zu nehmen und in einer tiefen Haltung kraftvoll Riffs zu spielen!

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