Marshall JCM800 – Der zeitlose Rock-Sound und die Geschichte seiner Entstehung – | Reise durch die Welt der Verstärker: Teil 1!

Die geheime Entstehungsgeschichte des JCM800: Wie das Symbol des 80er-Jahre-Rock entstand
Der JCM800, der in den 80er Jahren die Welt im Sturm eroberte und eine ganze Ära prägte, erblickte 1981 das Licht der Welt. In Verbindung mit dem Aufstieg der immer glanzvolleren Rockszene ist er nicht nur wegen seines Sounds, sondern auch vor dem Hintergrund der majestätischen „Marshall-Wand“ ein zeitloses Vorzeigemodell, das seitdem unzählige Legenden hervorgebracht hat.Unzählige Musiker haben ihn geliebt, und es ist wohl ein charakteristisches Merkmal dieser Ära von Marshall, dass sie durch den damals aufkommenden Modifikationsboom auch die nächste Generation namhafter Verstärkerbauer wie Lee Jackson, Mike Soldano und Reinhold Bogner bekannt gemacht hat. Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass der JCM800 die Richtung vorgab, in die sich der Rock-Sound danach entwickeln sollte. Dieser Sound, den man als Ursprung bezeichnen könnte, steht nun wieder im Mittelpunkt des Interesses.
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Bis zur Einführung des JCM800 nahmen hauptsächlich vier Modelle eine führende Position unter den Marshall-Gitarrenverstärkern ein. Die beiden Modelle „1959 (100 W)“ und „1987 (50 W)“, die erst bei voller Lautstärke verzerrten. Und die ab 1975 erschienenen Modelle „2203 (100 W)“ und „2204 (50 W)“ mit Master-Volume-Regler.

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Angetrieben vom Aufschwung der Hardrock-Bewegung hatte sich Jim Marshall in Großbritannien schlagartig als führende Marke etabliert; nun richtete er sein Augenmerk auf den amerikanischen Markt. Da gerade der 15-jährige Vertrag mit der Firma Rose-Morris, die seit 1965 Marshalls Ausfuhrgeschäfte übernommen hatte, ausgelaufen war, beschloss Jim, den Export nicht mehr an eine Vertretung zu übertragen, sondern fortan eigenständig in die internationalen Märkte vorzudringen.Das Ass, das Jim Marshall auf den Weg zur Weltherrschaft schickte, war die JCM800-Serie mit ihren schillernden goldenen Frontblenden.
Was ist die JCM800-Serie?
Es gibt vier typische Gitarrenverstärker der JCM800-Serie: 1959, 1987, 2203 und 2204.Es handelt sich um vier Modelle, die die oben erwähnten Mainstream-Modelle der 70er Jahre unverändert übernommen haben. Ab 1983 kamen dann die Modelle 2210 (100 W) und 2205 (50 W) auf den Markt, Marshalls erste Modelle mit zwei Kanälen (Clean/Drive) und Reverb. Diese Modelle mit zwei Kanälen waren jedoch nicht so weit verbreitet wie die Ein-Kanal-Modelle und sind heute ziemlich selten.
Lassen Sie uns hier die vier repräsentativen Modelle 1959, 1987, 2203 und 2204 miteinander vergleichen.
Also, für welches Modell entscheiden Sie sich?
Die Wahl zwischen 100 W und 50 W: Zack Wild und Michael Schenker
Das ist der entscheidende Punkt. Es geht nicht nur um die Lautstärke. Im Gegenteil, die Lautstärke unterscheidet sich vielleicht gar nicht so sehr. Natürlich ist der Klang beim 100-W-Modell lauter, aber nicht doppelt so laut wie beim 50-W-Modell. Gefühlsmäßig vielleicht eher 4 zu 3… Auf jeden Fall ist der Klang des JCM800 laut! Das steht fest.
Was ist also der Unterschied zwischen 100 W und 50 W? Das lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: „Klang“. Die meisten Marshall-Verstärker arbeiten mit Röhren, wobei Vorverstärkerröhren den Vorverstärker bilden und Endstufenröhren die Endstufe unterstützen. Beide Modelle haben denselben Vorverstärker, der Unterschied liegt in der Endstufe. Der 50-W-Verstärker verwendet zwei Endstufenröhren, der 100-W-Verstärker vier.
Stellen wir uns das einmal vor: Was ist einfacher – ein großes Gepäckstück zu zweit oder zu viert zu tragen? Natürlich ist es zu viert einfacher. Bei Röhren verhält es sich genauso: Um einen lauten Klang zu erzeugen, ist die Belastung für jede einzelne Röhre geringer, wenn vier statt zwei Röhren im Einsatz sind. Bei Röhren führt eine geringere Belastung (rein aus klangtechnischer Sicht) zu einer besseren Klangwiedergabe und einem breiteren Frequenzbereich.
Doch dass klanglich hervorragende Eigenschaften nicht unbedingt das Beste sind, macht den Reiz des Gitarrensounds aus. Ob ein breiter Frequenzbereich tatsächlich gut ist, hängt vom gewünschten Klang ab. Umgekehrt ist ein kräftiger, eher im mittleren Bereich liegender Ton oft der Inbegriff des Rock. Es gibt die gängige Meinung, dass 50 W für Single-Coil-Tonabnehmer und 100 W für Humbucker geeignet sind – eine zwar recht grobe Einteilung, die aber durchaus ihren Wahrheitsgehalt hat.Man könnte sagen, dass dies den Klang eines 100-W-Verstärkers mit scharfem, klarem Ton und den eines 50-W-Verstärkers mit fetter, zäher Mittenpräsenz symbolisiert.
Schauen wir uns hier einmal die Sounds einiger Musiker an. Das gilt vielleicht nicht nur für den JCM800, aber als Vertreter der 100-W-Nutzer darf Zack Wild nicht fehlen. Präzise, kantige Riffs und geschliffene Obertöne, dazu schnelle, klar konturierte Solopassagen. Der Vertreter der 50-W-Klasse ist wohl Michael Schenker.Ein warmer, ausladender Ton und ein Drive-Sound mit angemessener Fülle und Süße. Obwohl beide Marshall- und Gibson-Gitarren spielen, bringen sie gegensätzliche Persönlichkeiten zum Vorschein, was die Klangeigenschaften von 100 W und 50 W sehr treffend widerspiegelt. Also, für welchen Sound entscheiden Sie sich? 
Der 100-W-Verstärker hat vier Endstufenröhren, der 50-W-Verstärker zwei. Das 100-W-Modell verfügt über Lüftungsschlitze zur Wärmeableitung. Das ist schon auf den ersten Blick von oben zu erkennen.
Die Entwicklung von Marshall: Mit oder ohne Master-Volume
Nun, ihr habt also eine Vorstellung vom Klang der 100-W- und 50-W-Modelle. Die nächste Frage ist, ob ihr euch für ein Modell mit oder ohne Master-Volume entscheidet. Wie ihr wisst, ist der Master-Volume der Regler, mit dem man die Lautstärke einstellt. Bei den Marshall-Verstärkern bis etwa zum JCM800 verzerrt der Klang umso stärker, je höher man die Lautstärke aufdreht.Der sogenannte „Full-Volume“-Drive-Sound. Die Realität sieht jedoch so aus, dass man nicht immer und überall mit voller Lautstärke spielen kann. Aus diesem Grund entstanden Modelle, bei denen zusätzlich zum Regler für die Verzerrung des Verstärkers ein separater Regler zur Lautstärkeregelung eingebaut wurde. Dies sind der „Preamp-Volume“ und der „Master-Volume“: Man regelt den Verzerrungsgrad in der Vorstufe und bestimmt die Lautstärke über den Master-Regler – ein Prinzip, das später bei High-Gain-Verstärkern und ähnlichen Modellen weitgehend übernommen wurde.Auch die JCM2000 der letzten Jahre sowie Modelle anderer Hersteller wie der Peavey 5150 oder der Mesa/Boogie Dual Rectifier arbeiten nach diesem Prinzip.
Leider lässt sich bei Modellen mit Master-Volume bis etwa zum JCM800 kein so fetter Drive-Sound wie bei voller Lautstärke erzielen, wenn man lediglich den Preamp-Volume aufdreht. Das liegt daran, dass der Drive-Sound der damaligen Marshall-Verstärker noch stark vom Master-Schaltkreis beeinflusst wurde: Während der Volume-Regler in der Vorstufe den Drive-Gain erhöht, neigt der Master-Regler dazu, bei höherer Lautstärke einen dickeren Klang zu erzeugen.Wenn man beispielsweise bei einem 2203 mit Master-Regler den Vorverstärker-Volume auf 10 und den Master-Volume auf 1 stellt, erhält man einen kratzigen, dünnen Drive-Sound. Wenn man den Verstärker beispielsweise zu Hause bei geringer Lautstärke nutzt, wirkt das etwas mager. Der Grundsatz lautet schließlich: „Der JCM800 hat einen fetten Sound!“ Auch wenn man nicht bis zum Maximum aufdrehen kann, ist es üblich, sowohl den Vorverstärker- als auch den Master-Regler „in Maßen aufzudrehen“.Wenn man unbedingt einen fetten Drive-Sound bei geringer Lautstärke haben möchte, ist es auch eine Option, den Master-Regler voll aufzudrehen und die Lautstärke über den Vorverstärker-Regler einzustellen. Der Drive-Effekt wird dadurch zwar etwas abgeschwächt, aber wenn man dies mit Effekten wie Booster oder Overdrive ausgleicht, erhält man auch ohne hohe Lautstärke einen fetten Sound.

Beide Modelle verfügen über zwei Lautstärkeregler, doch die Version mit Master-Regler hat zwei Eingänge. Die Version ohne Master-Regler verfügt über vier Eingänge und bietet die bekannte „Link“-Funktion. Bei der Version mit Master-Regler sind die Lautstärkeregler für Vorverstärker und Master miteinander gekoppelt. Bei der Version ohne Master-Regler sind die Lautstärkeregler für „Normal“ und „Bright“ unabhängig voneinander.
Damit habt ihr hoffentlich einen Eindruck von der Charakteristik der Modelle mit und ohne Master-Regler bekommen. Welches ist nun das bessere Modell? Diese Beurteilung ist schwierig, aber wenn ihr einen reineren und geradlinigeren Klang sucht, hat das Modell ohne Master-Regler mit seiner einfacheren Schaltung sicherlich die Nase vorn. Allerdings ist die Benutzerfreundlichkeit des Modells mit Master-Regler durchaus reizvoll. Abgesehen von der Bequemlichkeit der neueren Modelle zeichnet sich Marshall aus dieser Zeit durch eine „ausgewogene“ Balance aus: moderate Benutzerfreundlichkeit und ein moderat geradliniger Klang – ein wirklich exquisites Gleichgewicht.Was die allgemeine Beliebtheit angeht, scheinen die Modelle mit Master-Regler doch etwas die Nase vorn zu haben. Bei den 50-W-Modellen entscheiden sich jedoch nicht wenige Nutzer für die Version ohne Master-Regler, da sie der Meinung sind, dass der Klang auch ohne Master-Regler bei moderater Lautstärke „voll und kräftig“ ist.
Was ist der Unterschied zwischen den vertikal und horizontal angeordneten 2-Input-Modellen?
Bei den 2-Input-Modellen mit Master-Regler gibt es solche, bei denen die Eingangsbuchsen vertikal nebeneinander angeordnet sind, und solche, bei denen sie horizontal nebeneinander liegen. Worin besteht eigentlich der Unterschied? Ein Blick ins Innere löst das Rätsel sofort. Tatsächlich wurde nach der Einführung des JCM800 noch eine Zeit lang das Chassis des 4-Input-Modells aus den 70er Jahren weiterverwendet.

Etwa Mitte der 80er Jahre wurde wohl ein neues Chassis entwickelt, und auch im Inneren wurde auf eine Anordnung mit zwei nebeneinander liegenden Buchsen umgestellt.Es gibt zwar keine eindeutigen Unterlagen darüber, wann genau die Umstellung auf die horizontale Anordnung erfolgte, doch da bis etwa 1983 überwiegend vertikal angeordnete Modelle zu finden waren, 1984 sowohl vertikale als auch horizontale Anordnungen vorkamen und ab 1985 fast ausschließlich horizontale Anordnungen zu sehen waren, kann man davon ausgehen, dass die Umstellung auf die horizontale Anordnung etwa zwischen 1984 und 1985 erfolgte. Selbstverständlich gibt es hinsichtlich Klang und Funktionen keinen Unterschied zwischen vertikaler und horizontaler Anordnung.
Der wahre Wert der Reissue-Modelle und der Reiz der aktuellen Modelle

Die Produktion des JCM800 wurde 1990 eingestellt und ging anschließend in den JCM900 über. Dennoch genoss der JCM800 weiterhin hohes Ansehen. Im Jahr 2002, als die Popularität des JCM800 so stark anstieg, dass man fast von einem wiederauflebenden JCM800-Boom sprechen konnte, kam schließlich die Neuauflage des JCM800 2203 auf den Markt. Diese wird auch heute noch produziert und ist erhältlich.Wie schneidet der JCM800, der nach 12 Jahren und unter großen Erwartungen wiederbelebt wurde, im Vergleich zum Original aus den 80er Jahren ab?
Der größte Unterschied ist zunächst einmal die Hinzufügung einer Effektschleife. Dadurch ist es nun möglich, Effekte über Send und Return zu nutzen. Um den Klang der Originalschaltung nicht zu beeinträchtigen, wurde zudem ein Schalter für den Loop-Bypass eingebaut. Ansonsten sind die Funktionen identisch. Auch optisch entspricht das Modell mit den vertikal angeordneten zwei Eingängen den frühen Versionen und gibt die Atmosphäre jener Zeit gut wieder.

Wie sieht es nun mit dem entscheidenden Klang aus? Um es vorweg zu nehmen: Der Klang ist anders. Wenn man mich fragt, ob er „wie ein JCM800“ klingt, kann ich diese Frage mit Ja beantworten. Als Neuauflage vermittelt er die Klangatmosphäre des JCM800 auf einem Niveau, das man als gelungen bezeichnen kann.Was die Unterschiede zum Original betrifft, so fällt insgesamt auf, dass der Klang etwas sauberer wirkt und die Verstärkung zurückhaltender erscheint. Außerdem erzeugt das Original bei voller Aufdrehung eine etwas chaotische Verzerrung, was für Fans des JCM800 von damals zwar ein unwiderstehlicher Klang ist, doch beim Reissue-Modell fehlt diese Rauheit – vielleicht aufgrund der neuen Schaltung – und es liefert einen durch und durch eleganten und klaren Drive.
Das ist natürlich kein Nachteil; man kann sogar sagen, dass es in Bezug auf die Kompatibilität mit Overdrive- oder Booster-Effekten ein breiteres Anwendungsspektrum bietet als das Original. Der resultierende Sound weicht nicht wesentlich vom Original ab, und die für den JCM800 typische Präsenz ist nach wie vor vorhanden. Durch die verbesserte Klangklarheit und Bedienbarkeit hat es sich zu einem attraktiveren, breiter aufgestellten Modell gewandelt, das nicht nur JCM800-Fans, sondern auch eine neue Generation sowie Spieler anspricht, die Marshall-Verstärker im Clean-Bereich nutzen möchten.
Insgesamt vermittelt er den Eindruck eines „braven JCM800“. Wer es lieber etwas wilder mag, sollte sich nach dem Original umsehen.
Warum also gerade der JCM800, auch in der heutigen Zeit?
Seit der Markteinführung des JCM800 sind nun 28 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind viele großartige Verstärker auf den Markt gekommen. Der JCM800 kann heute in puncto Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit keineswegs mehr als überlegen bezeichnet werden – worin liegt also überhaupt der Reiz dieses Modells?
Natürlich hat er, wie bereits erwähnt, die glanzvolle Rockszene der 80er Jahre geprägt und den historischen Hintergrund, als „der weltweit meistverkaufte Marshall“ zu gelten. Aber warum strahlt er auch heute noch eine starke Präsenz aus und bleibt damit mehr als nur ein legendäres Gerät der Vergangenheit?
Ein reaktionsreicher Sound dank Handverdrahtung! … Nein, das ist es nicht. Es werden Leiterplatten verwendet.
Ein reiner Röhrensound durch Gleichrichterröhren und Class-A-Betrieb! … Auch das ist es nicht. Es werden keine Gleichrichterröhren verwendet, und es handelt sich auch nicht um Class-A-Betrieb.
Ein satter Klang auch bei geringer Lautstärke, ideal für Heimaufnahmen! … Das trifft nicht zu. Im Grunde genommen gibt er nur laute Töne von sich.
Drei Kanäle mit jeweils zwei voreingestellten Modi! … Das geht nicht.
Das klingt jetzt alles nach Kritik, aber ehrlich gesagt: Wenn es um Vielseitigkeit von Line-Aufnahmen bis hin zu Live-Auftritten geht, ist Koch unbestritten die erste Wahl; wenn es um die Bandbreite von cleanen bis zu heavy Sounds geht, ist Diezel unbestritten die erste Wahl; und wenn es um brutale High-Gain-Sounds geht, ist Krank unbestritten die erste Wahl.
Warum also der JCM800? Er ist weder modern noch ein Super-Vintage-Modell. Wie kommt es, dass ein solches Modell bisher so viele Legenden hervorgebracht hat, auch weiterhin an vorderster Front geliebt wird und wohl auch in Zukunft neue Legenden schaffen wird?
Liegt es vielleicht daran, dass der JCM800 ein „ganz normaler Verstärker“ ist? Er hat keine nennenswerten, außergewöhnlichen Spezifikationen – er ist der Inbegriff der Normalität. Gerade weil er so normal ist, verschmilzt er mit der Vorstellungskraft des Spielers, erzeugt unendlich viele Klangvariationen und lässt sich jederzeit mit einem guten Gefühl einsetzen. Das ist meiner Meinung nach der größte Reiz des JCM800.
Er erzeugt ganz normal den Sound von normalem Rock. Das klingt zwar selbstverständlich, ist aber vielleicht tatsächlich etwas Großartiges. Und vielleicht ist es genau das, was sich die meisten Menschen wünschen.
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1 Kommentar
ぶいよん中村
14年前の記事なんですねw
2024現在30年ぶりにJCM800を手に入れましたw
以前は100Wのスタックでしたが
今回はSC20Cです。
時が経ち過ぎたせいか歪みエフェクターは何にすれば良いか?
と思案しております。