苅部のちょっと気になる一本!! 第一弾 - TC楽器 - TCGAKKI


Erste Ausgabe: „heerby“ – Ein Geheimtipp? Japan-Vintage

 Vielen Dank, dass Sie sich die Rubrik „Ein Instrument, das mich interessiert“ des Secondhand-Musikinstrumentenladens THE angesehen haben m(__)m

Mein Name ist Karube und ich arbeite in der Gitarren- und Effektgeräteabteilung.
Obwohl ich Bassist bin, bin ich für die Gitarrenabteilung zuständig ( ̄▽ ̄)♪

Es gibt zwar zahlreiche Sonderbeiträge zum Thema Musikinstrumente, unter anderem auf den Websites verschiedener Musikgeschäfte, aber in dieser Rubrik möchte ich Ihnen Gitarren vorstellen, bei denen ich dachte: „Oh?!“, und die mir ins Auge gefallen sind.

Gerade weil wir ein Fachgeschäft für Gebrauchtware sind, kann ich euch hier einige etwas ungewöhnliche Gitarren vorstellen, die bei uns eingetroffen sind♪

Den Anfang macht eine „geheimen japanischen Vintage“-Gitarre, die vielleicht nur Insidern bekannt ist♪

„Japan Vintage“ ist zwar ein ziemlich tiefgründiges Thema, aber was kommt euch in den Sinn, wenn ihr „Japan Vintage“ hört?

Greco   Tokai   Aria Pro II   YAMAHA

…etc…

Es gibt viele berühmte japanische Gitarrenmodelle auf dem Markt, aber da ich mich für Telecaster interessierte, fiel mir zufällig die gerade eingetroffene Hauptfigur ins Auge:

die Telecaster-artige Gitarre namens „heerby“ ♪

Zunächst einmal: Was ist Heerby überhaupt!?

Es handelt sich um ein Unternehmen namens Kasuga Gakki Seizo, das vom verstorbenen Kazuyuki Kasuga, dem ehemaligen Generalsekretär der Demokratischen Sozialistischen Partei, gegründet wurde. Ursprünglich stellte das Unternehmen offenbar Akustikgitarren, Banjos und Violinen her und verkaufte unter dem Markennamen „Heerby“ E-Gitarren und Bässe.
In Japan wurden die Gitarren unter dem Markennamen „Heerby“ vorgestellt, während sie in den USA unter dem Markennamen „ELECTRA“ verkauft wurden und dort (angeblich) als hochwertige Gitarren Aufmerksamkeit erregten.
Der Ursprung des Markennamens liegt darin, dass die Lesart des Namens „Kasuga“ von Kasuga Gakki in „Haru“ (Frühling) und „Bi“ (Tag) – also „Harubi“ – und schließlich in „Heerby“ umgewandelt wurde.

Hohe Qualität, Perfektion und Klang schienen die Verkaufsargumente zu sein. Ein Blick in den damaligen Katalog zeigt, dass neben Kopien von Klassikern wie Fender und Gibson auch Kopien von Rickenbacker-Modellen angeboten wurden.
Außerdem soll Kasuga Gakki der Hersteller der „Gaban“-Modelle gewesen sein, die Fukuhara Gakki zwischen 1972 und 1974 auf den Markt brachte.Um 1974 vermarktete Kasuga Gakki die eigene Marke „Ganson“ und brachte in Zusammenarbeit mit Roland, das sich damals von A-Stone unabhängig gemacht hatte, auch die „RK Herby“ auf den Markt. Im Jahr 1976 wurde die Marke in „Heerby“ umbenannt, und um 1977 herum wurden unter dem Markennamen „The KASUGA“ Akustikgitarren sowie Originalmodelle vorgestellt, wobei der Markenname offenbar mehrmals gewechselt wurde. Es heißt, dass das Unternehmen eine Zeit lang auch im Auftrag von YAMAHA die SG-Modelle hergestellt habe.

So viel zur Erklärung zu Kasuga Gakki,

schauen wir uns nun die Gitarren an, die uns interessieren!!

Der Modellname lautet „Heerby ‚Excellent Type-1000‘“


 

Auch wenn der Zeitraum etwas abweicht, wollen wir es doch einmal mit der Fender „72 Telecaster“ vergleichen♪

Korpus




 


Hals – Skunk-Streifen



 

Halsumfang

[Heerby]
Am 1. Bund: Breite 42 mm, Dicke 25 mm
am 12. Bund: 52 mm breit und 25 mm dick.

【Fender】
Am 1. Bund: Breite 42 mm, Dicke 23 mm
Bei der 12. Bundstelle beträgt die Breite 52 mm und die Dicke 23 mm.

Als ich den Hals tatsächlich in der Hand hielt, hatte ich den Eindruck, dass er zwar nicht extrem dick ist, aber im Vergleich zu den Telecasters der letzten Jahre doch etwas dicker wirkt. Er ist zwar etwas dicker, aber nicht so dick, dass es sich unangenehm anfühlt, und lässt sich gut spielen♪

Natürlich sind auch die Skunk-Streifen originalgetreu nachgebildet.

Kopfplatte



 


 Die Form des Kopfes unterscheidet sich zwar ein wenig an der Spitze, aber die Gesamtkontur ist ähnlich, nicht wahr? ♪

Peg



 


 Die Knöpfe der Mechaniken haben im Vergleich zu denen von Fender eine trapezförmige Form, und es waren tatsächlich frühe Mechaniken von Gotho verbaut!!

Korpus



 


 Während Fender für den Korpus Esche verwendet, setzt Heerby auf Sen-Sperrholz.

Rückseite des Korpus



 


 Auf der Rückseite sind die Teile zum Einfädeln der Saiten ebenfalls nachgebildet, doch bei Fender sind sie abgerundet, während sie bei Heerby eckig sind.

Verbindungsplatte



 


 Die Verbindungsplatte ist im Vergleich zu der von Fender eine Nummer kleiner und wirkt irgendwie etwas unsicher (lacht)

Steg



 


Die Brücke ist, hm, ganz anders, oder!?

Bei der Fender-Brücke sind pro Sattel zwei Saiten, hier kann man jedoch jede Saite einzeln an jedem Sattel feinjustieren. Das sind ja ganz schön klobige Sättel♪

Tonabnehmerwahlschalter / Regler / Endknopf



 


 Der Tonabnehmer-Wahlschalter und der Regler sehen sich ziemlich ähnlich, nicht wahr? ♪

Der Endpin machte einen etwas dickeren und flacheren Eindruck an der Stelle, an der er den Korpus berührt.

Tonabnehmer



 


 Der Pickup war mit einem originalen Single-Coil ausgestattet, wurde jedoch verkauft, bevor ich einen Klangvergleich durchführen oder ihn genauer untersuchen konnte. Ich bin einerseits froh, andererseits aber auch traurig... (T T)

Möge sie bei einem guten Besitzer noch lange genutzt werden (;_;)/~~~

Was den Klang angeht, ist das meine persönliche Meinung, aber es ist tatsächlich ein solider, fetter und ausgewogener Telecaster-Sound, der dem Original in nichts nachsteht!!

Von Ihrem Ansprechpartner

 Da es sich bei diesem Modell um eine frühere Version handelt, die noch vor der Markteinführung realistisch nachgebildeter Kopien wie Tokai oder Greco auf den Markt kam, wurden Teile verwendet, die in den Details die Originalität der Marke widerspiegeln.

Der Markenname ist zwar nicht sehr bekannt, doch in puncto Qualität, Originaltreue und Klang ist Heerby wahrlich ein japanisches Vintage-Modell.
Man sollte sie nicht unterschätzen, nur weil es sich um Kopien handelt!!!
Ich habe gehört, dass für japanische Gitarren, darunter auch Heerby, hochwertiges Holz verwendet wurde.

Für alle, die eine Gitarre suchen, die anders ist, mit dem gewissen Etwas? Der Vintage-Markt ist in den letzten Jahren zwar immer teurer geworden, aber wie wäre es mit japanischen Gitarren, die zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind?

Da ich dies aus meiner persönlichen Perspektive betrachte, sind die Inhalte vielleicht etwas einseitig (*_*;)
Außerdem bin ich noch ein absoluter Laie, was Gitarren und dergleichen angeht, habe diesen Beitrag aber anhand von Informationen aus Unterlagen, Katalogen und privaten Websites im Internet verfasst.

„Eine Gitarre, die mich interessiert“ ist zwar eher eine Rubrik zur persönlichen Selbstbefriedigung, aber vielleicht gibt es unter den Lesern auch solche, die sich an eine bestimmte Gitarre nostalgisch erinnern, die sich das Original nicht leisten konnten und stattdessen eine Kopie gekauft haben, oder die sich eine bestimmte Gitarre schon immer gewünscht haben…
Deshalb hoffe ich, dass ich diese Rubrik auch in Zukunft mit Ihrer Hilfe weiterführen kann m(__)m

 

Ob es wohl eine nächste Folge geben wird!?
Ich schreibe das hier mit klopfendem Herzen, weil ich nicht weiß, wann der Chef dieses Projekt vielleicht einstellt (lacht).

Es ist zwar nur eine kurze Rubrik, aber sobald ich eine etwas ungewöhnliche Gitarre finde, werde ich sie nach und nach aktualisieren ♪

3 Kommentare

Tjt

Tjt

I have a 70’s model LP Heerby Lp copy gold top with p90’s that is absolutely the best guitar ive owned and played.
Had the vintage feel , look and tone.
I wouldn’t sell it for anything.

Mr Simon Lewis

Mr Simon Lewis

Cheers a lot!

Mr Simon Lewis

Mr Simon Lewis

Thank you very much for posting this, most informative, Thank you. Fo you have any information on 1980 Heerby Custom shop 335 (Gibson 59 ES335 facsimile)Guitar?…I have a few Kasuga guitars myself and I have been very impressed with them!. I believe Heerby were their prestige models? Thanks a lot Simon UK

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