弦楽器のオモシロ知識 20選 - TC楽器 - TCGAKKI

Auch wenn man sich denkt: „Ich würde gerne mal mit dem Geigenspiel oder Cello anfangen“, gelten Streichinstrumente oft als schwer zugänglich... Deshalb präsentieren wir euch hier ganz speziell allerlei Wissenswertes zu diesen Instrumenten, wie zum Beispiel „Was ist das eigentlich?“ oder „Das wusste ich gar nicht!!“ (^^)♪

 

Wir haben nützliche Informationen zusammengestellt, die auch für Anfänger leicht verständlich sind, und würden uns freuen, wenn dies ein Anstoß wäre, Streichinstrumente noch mehr zu lieben

 

 

Teil 1☆ Achten wir mal auf die Einzelteile – das Kinnpolster (^^)v

Das Austauschen und Anpassen von Kinnhalter und Saitenhalter nach eigenem Geschmack ist doch einer der Reize eines Streichinstruments, oder? (^^)/
Schon allein durch den Austausch von Kinnstütze und Saitenhalter verändern sich Klang und Spielgefühl erheblich.
Das Kinnpolster hat den größten Einfluss auf das Spielgefühl beim Halten der Geige. Es gibt verschiedene Formen und Materialien.

● Ebenholz
Das härteste und schwerste Holz unter den Einbauhölzern. Es scheint den Klang zu bündeln und für einen transparenten Klang zu sorgen.
Als Material für Wirbel zeichnet es sich dadurch aus, dass es kaum abnutzt.

● Rosenholz
Ein beliebtes Material, das sich durch seine schöne Maserung auszeichnet. Es ist weder zu hart noch zu weich und daher sehr zu empfehlen.

● Buchsbaum
Buchsbaum ist ein leichtes und optisch ansprechendes Material. Es ist zwar etwas teurer, hat aber den Effekt, dass es den Klang des Instruments nicht dämpft, sondern ausbreitet, wodurch der Klang besser zur Geltung kommt.

 

 

Teil 2☆☆ Achten wir auf die Teile – den Steg (^^)v

Der Steg (Koma) oder die Brücke (Bridge) ist bei Saiteninstrumenten ein Bauteil, das die Saiten in einer Position hält, in der sie den Instrumentenkörper nicht berühren, und die Schwingungen der Saiten effizient auf den Resonanzkörper oder die Resonanzdecke überträgt. Außerdem hat er die Aufgabe, die Schwingungslänge und -position der Saiten konstant zu halten.
Bei Instrumenten der Violinfamilie wird Ahorn verwendet. Da der Steg nicht am Korpus verklebt ist, sondern durch den Druck der Saiten festgehalten wird, fällt er um, wenn alle Saiten gelockert werden, und lässt sich zudem von Hand verschieben.

Es ist ein wichtiges Bauteil, das die Saiten der Violine an der vorgesehenen Stelle stützt und die Schwingungen sowie die Schallenergie der Saiten effektiv auf die Decke überträgt. Es ist zudem formschön gestaltet, und hochwertige Stege weisen eine hohe Dichte sowie eine regelmäßige Anordnung der Holzfasern auf, um eine effektive Schallübertragung zu gewährleisten.

[ Position des Stegs ]
Die horizontale Position sollte in der Mitte liegen
Die vertikale Position sollte an der Kerbe innerhalb der f-Löcher liegen
Von der Seite betrachtet sollte die dem Saitenhalter zugewandte Fläche senkrecht zur Decke stehen

Beim Stimmen, beim Saitenwechsel, beim Tragen oder beim Transport kann sich der Zustand des Stegs durch die Saitenspannung verändern.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Instrument nicht ganz richtig stimmt, wenden Sie sich bitte jederzeit an TC Gakki, falls eine Reparatur oder Justierung erforderlich ist♪♪

Um Ihre Lieblingsvioline noch besser pflegen zu können, lohnt es sich vielleicht, auch auf die kleinen Details zu achten☆

 

 

Teil 3 ☆ Über Carbonfasern

[Kohlefaser]
Kohlefaser (Carbon fiber) ist eine Faser, die durch Karbonisierung von Acrylfasern oder Pech (Nebenprodukte von Erdöl, Kohle, Steinkohlenteer usw.) bei hohen Temperaturen hergestellt wird. Nach der JIS-Norm ist sie definiert als „eine Faser, die durch Erhitzen und Karbonisieren eines organischen Faser-Vorläufers gewonnen wird und zu mindestens 90 % aus Kohlenstoff besteht“.

Fasern, die aus synthetischen Acryl-Langfasern hergestellt werden, werden als PAN-basierte Carbonfasern bezeichnet, während solche aus Steinkohlenteer oder Erdölpech als Pech-basierte Carbonfasern bezeichnet werden.PAN-basierte Kohlenstofffasern werden zunächst bei 200 bis 300 °C unter Luft langsam wärmebehandelt. Da die Fasern nach diesem Prozess eine feuer- und hitzebeständige Struktur erhalten, werden sie auch als flammhemmende Fasern bezeichnet. Die flammhemmend behandelten Fasern werden anschließend unter Ausschluss von Sauerstoff bei Temperaturen von über 1000 °C gebrannt und so zu Kohlenstofffasern.Bei Pech-basierten Kohlenstofffasern werden die Rohstoffe raffiniert, erhitzt und geschmolzen und dann durch eine Düse mit zahlreichen kleinen Löchern extrudiert, um Pechfasern herzustellen. Anschließend werden sie bei 150 bis 400 °C an der Luft wärmebehandelt. Die so behandelten Fasern schmelzen auch bei hohen Temperaturen nicht und werden daher auch als nicht schmelzbare Fasern bezeichnet. Anschließend werden sie unter Ausschluss von Sauerstoff bei Temperaturen von 800 bis 1500 °C gebrannt und zu Kohlenstofffasern verarbeitet.

Die Vorteile von Kohlenstofffasern lassen sich in einem Satz zusammenfassen: „Sie sind stärker als Eisen und leichter als Aluminium.“ Im Vergleich zu Eisen haben sie ein Viertel des spezifischen Gewichts, die zehnfache spezifische Festigkeit und den siebenfachen spezifischen Elastizitätsmodul.Darüber hinaus zeichnen sie sich durch hervorragende Verschleißfestigkeit, Hitzebeständigkeit, thermische Ausdehnungsbeständigkeit, Säurebeständigkeit und elektrische Leitfähigkeit aus. Dass sie trotz ihrer Faserstruktur so fest sind, liegt daran, dass der Kohlenstoff durch eine sogenannte Graphitstruktur – eine sehr stabile Molekülstruktur – miteinander verbunden ist. Man kann sich das wie ein Netz aus sich aneinanderreihenden Sechsecken vorstellen, die aus jeweils sechs Kohlenstoffatomen bestehen; die Zusammensetzung ist dieselbe wie bei Diamanten, nur die Struktur unterscheidet sich geringfügig.
Ursprünglich wurden sie zunächst in Militärflugzeugen eingesetzt, heute finden sie Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, in der Industrie sowie im Sportbereich; im Alltag sind sie beispielsweise in Golfschlägerschaft, Tennisschlägern und Angelruten zu finden.

 

 

Teil 4☆ Material der Decke

Die bei Saiteninstrumenten verwendete Decke fungiert als zentrale Resonanzfläche für den Klang. Es wird Fichte verwendet, ein leichtes und robustes Nadelholz, dessen Eigenschaften wie Härte, Jahresringbreite und Gewicht je nach Herkunftsgebiet variieren. Fichte wird auch als „deutsche Fichte“ oder „Fichte“ (auf Deutsch) bezeichnet und wird aufgrund ihrer relativ hohen Festigkeit bei geringem Gewicht seit langem für verschiedene europäische Instrumente verwendet.Da Fichte zudem eine angemessene Weichheit aufweist, werden hohe Frequenzanteile absorbiert, was zu einem angenehmen Klangbild führt. Eine feine, parallele Maserung neigt zu einem straffen Klang, während eine Decke mit breiter Maserung und größeren Abständen tendenziell einen weicheren Klang erzeugt.

 

 

Teil 5: Über das Griffbrett

Für die Griffbretter von Saiteninstrumenten wird im Allgemeinen Ebenholz verwendet. Im Deutschen heißt es „Ebenholz“. Da Ebenholz ein hartes und schweres Material ist, weist es auch an den Stellen, an denen die Saiten ständig reiben, eine hohe Strapazierfähigkeit auf und eignet sich daher gut als Material für Griffbretter. Weiches Holz, das lediglich schwarz lackiert wurde, wie beispielsweise Rosenholz, findet man häufig bei preisgünstigen Massenprodukten.Als mittelwertiges Ebenholz ist das aus Asien stammende Streifen-Ebenholz bekannt. Das hochwertigste Ebenholz stammt offenbar aus Afrika, und man sagt, dass das allerbeste Material aus bereits abgestorbenen, umgestürzten Bäumen gewonnen wird, die lange Zeit im Boden vergraben waren und dann ausgegraben wurden.

 

 

Teil 6☆ Über Kiefernharz

Kiefernharz ist aus dem Saft der Kiefer gewonnenes, verfestigtes Harz, das Weichmacher wie Rizinusöl enthält und eine durchsichtige, bräunliche Farbe hat. Da ein neuer Bogen allein noch keinen Ton erzeugt, muss das Bogenhaar reichlich mit Kiefernharz bestrichen werden. Grundsätzlich wird der Bogen über dem Kiefernharz bewegt, um es gleichmäßig von einem Ende zum anderen zu verteilen.Es gibt weiches und hartes Kolophonium, und je nach Viskosität ändern sich das Auftragen und der Klang. Das schwarze (dunkle) Kolophonium ist durch die zusätzliche Viskosität weich, haftet gut und lässt sich leicht auftragen, weshalb es für Anfänger empfohlen wird. Das orangefarbene (helle) Kolophonium liegt zwischen dem schwarzen und dem orangefarbenen und scheint aufgrund seines angenehmen Auftragens beliebt zu sein.

 

 

 

Teil 7☆ Über Tierleim

Was ist Tierleim?
Ein Klebstoff, der von den Menschen seit Urzeiten verwendet wird. In Europa wird er offenbar seit mindestens 4000 Jahren unter anderem in der Holzverarbeitung eingesetzt. Es ist erwiesen, dass er beim Verkleben von Holz eine stärkere Haftung aufweist als heutiger Holzleim.

Woraus wird es hergestellt?
Es wird aus den Häuten, Knochen, Sehnen und Därmen von Tieren und Fischen hergestellt, die lange gekocht werden. Die dabei entstehende Flüssigkeit wird gefiltert, getrocknet und zu einer festen Masse geformt.Es ähnelt also einer Art Gelatine. In europäischen Materialkatalogen für Saiteninstrumente sind unter anderem Tierleim (Animal Glue), Knochenleim (Bone Glue), Hautleim (Hide Glue), Hasenleim (Hare Glue) und Fischblasenleim (Fish Bladder Glue) aufgeführt.Mit heutigen Klebstoffen oder Klebestiften ist es völlig undenkbar, etwas abzuziehen und zu reparieren, doch Tierleim hat den Vorteil, dass er sich durch Erhitzen oder Befeuchten mit Wasser leicht ablösen lässt. Es ist ein hervorragender Klebstoff aus natürlichen Materialien, der kaum altert oder sich zersetzt, wasserlöslich und einfach zu handhaben ist ^^

 

 

Teil 8☆ Antik-Finish

Ein Antik-Finish ist eine Nachbildung der natürlichen Farbveränderungen und der gereiften Ausstrahlung einer Violine, die durch langjährigen Gebrauch entstehen, unter Verwendung moderner Lackiertechniken.Zahlreiche Modelle verschiedener Marken sind auf dem Markt erhältlich, bei denen selbst kleinste Details sorgfältig nachgebildet wurden – von Veränderungen im Lack durch den Kontakt mit Fingern und Kinn bis hin zu Farbunregelmäßigkeiten und kleinen Kratzern, die beim Kontakt zwischen Bogen und Instrument entstehen. Sie zeichnen sich nicht nur durch eine beeindruckende Schönheit aus, sondern scheinen durch die ungleichmäßige Lackschicht auch einen einzigartigen, glänzenden Klang zu erzeugen (^^)/ Die Liebe zum Detail beim Aussehen ist schließlich auch ein Teil des Genusses an Streichinstrumenten★

 

 

Teil 9☆ Was sind f-Löcher?

F-Löcher (f-holes) sind symmetrische Öffnungen, die in der Mitte der mit Saiten bespannten Decke von Instrumenten der Violinen- und Violenfamilie angebracht sind. Sie erhielten ihren Namen, weil sie dem kursiven Buchstaben „f“ ähneln. Durch diese Öffnungen kann man das im Inneren des Instruments angebrachte Herstelleretikett sehen, und je nach Form der F-Löcher unterscheidet sich der Klang des Instruments.
Wenn man die Geschichte zurückverfolgt, geht man davon aus, dass ihr Ursprung bei der „Fithele“ liegt, dem Vorläufer der Violine, der etwa im 10. Jahrhundert verwendet wurde.Die „Fithele“ war später auch die Wortquelle für den Begriff „Fiddle“ (Geige) und verfügte über runde Schalllöcher auf beiden Seiten der Decke. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Form der Schalllöcher von rund zu halbkreisförmig, dann zu einem „C“-Bogen, dessen obere und untere Enden abgerundet waren. Es wird angenommen, dass sich die Form über ein schmaleres „C“ hin zum heutigen „f“-Bogen entwickelt hat.
Bevor sich die f-förmigen Schalllöcher durchsetzten, waren C-förmige Schalllöcher üblich. Diese Form der Resonanzlöcher findet sich auch heute noch bei Instrumenten der Gambenfamilie. Auch auf alten Gemälden ist sie häufig bei Saiteninstrumenten zu sehen. Allerdings hatten C-förmige Schalllöcher den Nachteil, dass die Holzmaserung an den Rändern abgeschnitten wurde, wodurch diese Stellen strukturell extrem geschwächt wurden.Auch nach dem Aufkommen der Violinfamilie im 16. Jahrhundert wurden Resonanzlöcher in verschiedenen Formen wie Halbmond, Flamme oder S-Form hergestellt.
Warum gerade der Buchstabe „f“ gewählt wurde, gibt es verschiedene Theorien: eine besagt, dass er aus Gründen der Festigkeit gewählt wurde, eine andere, dass er vom Anfangsbuchstaben des englischen Wortes „female“ stammt, und wieder eine andere, dass er im Zuge des Strebens nach einer prunkvolleren Verzierung entstanden ist.

 

 

Teil 10 ☆ Etiketten auf Saiteninstrumenten

Wenn man bei Streichinstrumenten wie der Violine durch das linke f-Loch in das Innere blickt, sieht man das Etikett (auf Französisch „Etiquette“) des Instrumentenbauers.Der Brauch, Etiketten auf Saiteninstrumenten anzubringen, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Unabhängig von der Echtheit und Zuverlässigkeit der Etiketten gilt das älteste erhaltene Etikett als dasjenige, auf dem der Name eines Mitglieds der Familie Amati aus Cremona sowie das Herstellungsjahr und der Herstellungsort vermerkt sind. Damals spielte es eine wichtige Rolle als Werbung, da Musiker und Adlige diese Etiketten sahen und von weit her kamen, um Instrumente zu bestellen.Im 17. und 18. Jahrhundert, der sogenannten Blütezeit Cremonas, wurden Streichinstrumente berühmter Geigenbauer zu hohen Preisen gehandelt. Mit dem Aufkommen von Geigenbauern wie Amati, Stradivari und Guarneri sollen um diese Zeit auch zahlreiche Fälschungen auf den Markt gekommen sein. Auch Francesco und Omobono, die Söhne Stradivaris, sollen nach dem Tod ihres Vaters zahlreiche Instrumente mit dessen Etikett versehen haben, damit diese zu hohen Preisen verkauft werden konnten.
Ich persönlich finde es irgendwie schade, wenn der Wert eines Streichinstruments allein anhand des Namens eines berühmten Herstellers oder der Seltenheit des Etiketts beurteilt wird. Wenn Sie ein Instrument finden, das sowohl einen befriedigenden Klang als auch ein ansprechendes Aussehen bietet und dabei in Ihr Budget passt, wird es für Sie sicherlich wertvoller sein als die Echtheit des Etiketts (^^)/

 

 

Teil 11 ☆ Eingesetzter Hals?

Wie werden Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen am Hals eines Saiteninstruments repariert? Man sagt zwar, dass eine Geige mehrere hundert Jahre lang genutzt werden kann, doch im Laufe der Jahre müssen einige Teile ausgetauscht werden. Das für den Hals verwendete Ahornholz ist zwar weniger anfällig für Abnutzung als das für die Decke verwendete Fichtenholz, doch durch den langjährigen Gebrauch nutzt es sich ab und wird dünner.Aus heutiger Sicht scheint es ausreichend, den gesamten Hals einschließlich der Kopfplatte (der Schnecke) auszutauschen, doch bei Streichinstrumenten ist es üblich, die Kopfplatte im Original zu belassen. Die Reparatur, bei der nur der Hals abgeschnitten, ausgetauscht und wieder angeklebt wird, nennt man „Halsverlängerung“. Die Technik und das Wissen der Handwerker sowie ihr Wunsch, das Instrument langfristig zu bewahren, kommen in der „Halsverlängerung“ zum Ausdruck★ Wie wäre es, wenn Sie einmal einen Blick auf die kleinen Details von Streichinstrumenten werfen? (^^)/

 

 

Teil 12☆ Der Bogen eines Streichinstruments

Es wird gesagt, dass der Pariser Tourte den modernen Bogen erfunden hat. Er ersetzte die bis dahin verwendeten verschiedenen Hölzer durch Fernambuk, verbesserte die Wölbung des Bogens, nutzte seine Erfahrung als Uhrmacher, um einen Frosch (Bogenkopf) mit Gleitführung zu entwickeln, und schuf so ein präzises und schönes Instrument, das eine große Lautstärke und vielfältige Spieltechniken ermöglichte.

・ Als Material für den Stab werden unter anderem Eisenholz und Schlangenholz verwendet, doch für hochwertige Bögen kommt Fernambukoholz zum Einsatz, das aus einem hohen Baum der Familie der Hülsenfrüchtler aus Brasilien stammt und sich durch eine dichte Maserung sowie Elastizität und Festigkeit auszeichnet.
・ Für den Frosch (Bogenkopf) werden Ebenholz, Elfenbein, Schildpatt und ähnliche Materialien verwendet.
・ Für die Bogenhaare werden Pferdeschwänze verwendet, wobei hauptsächlich Haare von weißen Pferden aus der Mongolei oder Kanada zum Einsatz kommen.
・ Der Teil, mit dem die Spannung der Bogenhaare eingestellt wird, wird als Schraube bezeichnet. Die Außengewindeschraube besteht in der Regel aus Stahl und ist mit einem Knopf versehen. Das Innengewinde besteht aus Messing.
・ Der halbmondförmige Ring, der die Bogenhaare hält, wird als Ferrule bezeichnet.
・ Die Wicklung dient dazu, zu verhindern, dass die Stelle, an der Zeigefinger und Daumen den Bogen halten, durch Reibung abnutzt. Als Material kommen Silberdraht, versilberter Kupferdraht, Silberdraht, Golddraht oder Walbart in Frage.
・ Für den Schieber des Frosches und die beiden Ösen werden Perlmutt oder Abalone verwendet.
・ Der dreieckige Teil an der Spitze des Bogens wird als „Spitze“ bezeichnet. Früher wurde Elfenbein verwendet, heute wird Rinderknochen verwendet.

 

 

Teil 13☆ Über den Boden und das Halsholz

Für den Boden und den Hals von Streichinstrumenten wird hauptsächlich Ahornholz verwendet, dessen äußerliches Merkmal die schöne, flammenartige „Tigermaserung“ ist. Eine Geige mit ausgeprägter Maserung ist nicht nur ein reines Gebrauchsgegenstand, sondern strahlt sogar eine künstlerische Atmosphäre aus.Das Vorhandensein oder Fehlen von Maserung hat zwar keinen entscheidenden Einfluss auf den Klang des Instruments, doch da sich die Eigenschaften des Ahornholzes je nach Maserung unterscheiden, scheint es unbestritten, dass die Härte des Holzes selbst den Klang beeinflusst. Ahornholz aus Bosnien zeichnet sich dadurch aus, dass es trotz seiner tiefen Maserung relativ weich ist, wodurch die hohen Frequenzen der Violine absorbiert werden und ein sehr schöner Klang entsteht.In letzter Zeit wird zunehmend auch Ahorn aus Kanada und Alaska verwendet. Dieser Ahorn zeichnet sich dadurch aus, dass er zwar eine tiefe Maserung aufweist, das Holz jedoch etwas härter ist. Während der Ahorn aus Bosnien weißlich ist und eine feine Maserung aufweist, ist der Ahorn aus Kanada und Alaska etwas rötlich und hat eine grobe, deutlich sichtbare Maserung – hier lassen sich also auch äußerliche Unterschiede feststellen.
Es ist wirklich interessant, wie die Herkunft des Holzes den Klang beeinflusst (^^)/

 

 

Teil 14☆Puffling

Unter Puffling versteht man die doppelte schwarze Linie, die den äußeren Rand der Decke und des Bodens umrandet. Es handelt sich um eine etwa 2 mm tief eingelassene Schwarz-Weiß-Schwarz-Laminatleiste, von der man sagt, dass sie dazu dient, Schäden bei Stößen gegen die Geige auf ein Minimum zu beschränken. Für den weißen Teil wurden Ahorn, Pappel oder Birne verwendet, während für den schwarzen Teil je nach Schule auch Ebenholz, Walbart oder gefärbtes Papier zum Einsatz kamen.Es wird berichtet, dass alte Cremoneser Geigenbauer wie Stradivari schwarz gefärbtes westliches Birnenholz verwendeten, was auch ein Anhaltspunkt für die Echtheitsprüfung des Instruments ist. An den Fugen der Puffringe zeigen sich die Technik und die Individualität des Geigenbauers (bei Stradivari verlaufen die Fugen an den Ecken nicht mittig, sondern an der oberen Ecke nach unten und an der unteren Ecke nach oben), und sie scheinen vor allem dekorativen Charakter zu haben.

 

 

Teil 15☆ Der Endknopf des Cellos

Der Endpin ist ein stabförmiges Teil, das in den Boden gesteckt wird, um das Cello zu stützen. Er ist teleskopierbar und lässt sich in der Länge an die Körpergröße und Sitzhöhe des Spielers anpassen. Neben dem Cello sind auch Kontrabässe, Kontrafagotte und Bassklarinetten mit einem Endpin ausgestattet.Heutzutage ist es selbstverständlich, ein Cello mit einem Endstift auszustatten, doch es wird gesagt, dass es François Servais, der im 19. Jahrhundert in Belgien geboren wurde, war, der dies als Erster tat und damit die Möglichkeiten des Cellospiels erweiterte. Derzeit sind Stahl, Carbon, Titan und Wolfram als Materialien für Endstifte weit verbreitet. Da sie nicht nur das Instrument stützen, sondern auch Schwingungen auf den Boden übertragen und so den Klang verstärken, scheint sich der Klang je nach Material auch zu verändern.Es lohnt sich also, sich mit Endpins zu beschäftigen und nach dem idealen Klang zu suchen (^^)♪

 

 

 

Teil 16☆ Der Feinstimmer

Ein Einstellmechanismus ist ein schraubenförmiges Teil, das als Hilfe beim Stimmen dient und eine Feineinstellung der Tonhöhe ermöglicht. Es wird am Saitenhalter angebracht.Normalerweise wird er nur an der E-Saite (1. Saite) angebracht, da eine Feineinstellung der Tonhöhe allein mit den Wirbeln (Pegs) schwierig ist. Es gibt jedoch auch Modelle, bei denen der Saitenhalter mit einem integrierten Justierer für alle Saiten ausgestattet ist; diese findet man häufig bei Instrumenten in kleinen Größen oder im unteren Preissegment. Auf jede Violinsaite wirkt ständig eine starke Spannung von mehreren Kilogramm, und ein einziges kleines Teil – der Justierer – muss diese enorme Kraft aushalten.Wie wäre es, wenn Sie auch bei den kleinen Teilen Wert auf Qualität legen, damit die Schwingungseigenschaften der Saiten optimal zur Geltung kommen? Zum Beispiel mit dem standardmäßigen L-förmigen Einsteller für Kugelenden, dem leichten und harten Titan-Einsteller, der den Klang kaum dämpft und für einen guten Nachhall und Durchschlag sorgt, oder dem Hill-Einsteller für Saiten mit Schlaufenenden, der auch bei fortgeschrittenen und professionellen Spielern beliebt ist (^^)/

 

 

Teil 17☆ Barockvioline

Eine Barockvioline (baroque violin) ist eine Violine, deren Hals, Griffbrett, Steg und Saitenhalter die Form der Barockzeit aufweisen. Zu den Unterschieden zur modernen Violine zählen unter anderem ein kleinerer Bassbalken, ein Steg, der unten relativ dünn und oben relativ dick ist, ein kürzeres Griffbrett, ein dickerer Hals sowie das Fehlen von Saitenreglern.Der wichtigste Unterschied liegt im Bogen: Während der Bogen einer modernen Violine die Form eines „Σ“ mit einer in der Mitte eingedrückten Kurve aufweist, ist der Bogen einer Barockvioline entweder gerade oder weist eine leicht gewölbte Kurve in der Mitte auf, was bedeutet, dass die Spannung der Bogenhaare geringer ist. Viele Barockviolinisten verwenden Darmsaiten.Dies sorgt für einen weichen, schlichten Klang, der sich im Ensemble offenbar gut mit anderen Instrumenten harmonieren lässt.

 

 

 

Teil 18☆Seelenstift

Die Stimmstange (Tamabashira oder Konchū) ist bei Instrumenten der Violinfamilie ein etwa 6 mm dicker Stab, der die Decke und den Boden direkt miteinander verbindet. Durch die Stimmstange wird der Klang bis zum Boden weitergeleitet, sodass der Klang im gesamten Instrument widerhallt.Er wird so angebracht, dass er durch den Druck der Saitenspannung auf die Decke zwischen dieser und dem Boden eingeklemmt ist. Normalerweise wird er etwas unterhalb des Stegs platziert. Holz mit enger Maserung gilt als hochwertig; als Material wird Fichte verwendet. Auf der Oberfläche des Stimmstabs sind kleine Kratzer zu erkennen. Diese stammen von einem Werkzeug namens „Stimmstabhalter“, das zum Einsetzen des Stimmstabs verwendet wurde. Bitte seien Sie unbesorgt, es handelt sich nicht um einen Mangel.Der Klang verändert sich erheblich, je nachdem, ob er in der richtigen Größe gefertigt und an der richtigen Stelle platziert wird. Er ist wahrlich die Säule der Seele (^^)♪

 

 

 

Teil 19☆ Ein Stück Holz? Zwei Stück Holz?

Für den Boden eines Saiteninstruments gibt es zwei Arten: die Ausführung aus einem einzigen Stück Holz ohne Verleimung und die Ausführung aus zwei Platten, die in der Mitte verleimt sind. Die Ausführung aus einem einzigen Stück Holz wird aus einem einzigen Stück Ahornholz (selten wird auch Pappelholz verwendet) geschnitzt und geformt, weist keinerlei Fugen auf und wird im Allgemeinen oft als etwas hochwertiger angesehen.Für die Herstellung eines einteiligen Bodens muss der Stamm des Baumes mindestens doppelt so groß sein, da er sonst nicht ausgeschnitten werden kann; da dafür große Bäume benötigt werden, ist diese Variante kostspieliger. Andererseits weist auch der zweiteilige Boden eine sehr ansprechende Optik auf, da die feine Maserung von hoher Qualität symmetrisch angeordnet ist.Akustisch gesehen gibt es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den beiden, es ist also eine Frage des Geschmacks, aber sowohl bei Ein- als auch bei Zweiteilern gibt es hervorragende Instrumente, die sich in nichts nachstehen. Was bevorzugen Sie? (^^)♪

 

 

 

Teil 20 ☆ Über Holznägel

Die schwarzlichen Holzstückchen, die man manchmal oberhalb und unterhalb der Mittellinie des Bodens sieht, werden als „Holznägel“ bezeichnet. Diese Herstellungsmethode wird insbesondere bei alten Instrumenten angewendet, und Holznägel werden nicht nur am Boden, sondern manchmal auch an der Decke verwendet.Holznägel gelten als Spuren der provisorischen Befestigung der Platten während des Baus, und je nach Bauweise oder Schule lassen sich ähnliche Merkmale erkennen. Für die Rückseite werden häufig dunkle Holznägel aus Ebenholz verwendet, für die Decke hingegen meist solche aus Ahorn oder Kiefer.Bei einigen Instrumenten aus Cremona, wie beispielsweise von Amati oder Stradivari, sind die Holznägel teilweise durch die Einfassung verdeckt und sehen daher halbmondförmig aus. In der heutigen Zeit werden Holznägel manchmal bewusst eingesetzt, um den Charme alter Instrumente zu vermitteln. Auch wenn es sich nur um ein kleines Detail handelt, ist es doch interessant, die Holznägel genauer zu betrachten und ihre Besonderheiten zu entdecken.

 

 

Zusammenfassung

Wie hat es Ihnen gefallen? (^^)☆ Ich denke, es gab vieles, was Sie bereits wussten, und vieles, was Ihnen neu war.
Das tägliche Üben, um ein Instrument spielen zu lernen, ist sicherlich oft anstrengend.
Ich hoffe, dass dies ein kleiner Trost für euch ist, damit ihr auch in schwierigen Zeiten sagen könnt: „Ich liebe Streichinstrumente doch“, und weiterhin Freude an eurem Instrument habt.
habe ich diese kleinen Tipps hier zusammengestellt. TC Instruments unterstützt euch dabei, viel Freude an euren Streichinstrumenten zu haben ☆
Möge ihr noch lange Freude an euren Saiteninstrumenten haben♪♪


 

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