オダと学ぶ♪Fender豆知識 第1回 ロゴ/インレイ/バインディング/ペグ編 - TC楽器 - TCGAKKI

Hier ist Oda!

In letzter Zeit poste ich fast jeden Tag auf X (Twitter) Wissenswertes über E-Gitarren!

Da ich auf X nur eine begrenzte Zeichenanzahl zur Verfügung habe, möchte ich in diesem Bericht über meine aktuellen Aktivitäten noch detailliertere Wissenswertes schreiben!

Das Wissen allein macht euch zwar nicht zu besseren Gitarristen, aber ich würde mich freuen, wenn ihr einfach nur „Aha!“ denkt.

(Aber vielleicht gilt ja: Die Gitarre besser kennenlernen = die Gitarre mehr lieben = mehr üben = besser spielen. Haha.)

Ich schreibe das selbst mit einem „Aha!“ im Hinterkopf, also lasst uns gemeinsam „Aha!“ sagen!!

 

Zunächst einmal ein paar Wissenswertes über Fender.

Ich schreibe hauptsächlich über Stratocasters aus verschiedenen Epochen.

Diesmal geht es um „Logo“, „Inlays“, „Binding“ und „Mechaniken“!

Da ich mich der Reihe nach vom Kopf aus vorangearbeitet habe, bin ich diesmal noch nicht bis zum Korpus gekommen!! Es liegt noch ein langer Weg vor uns!!

 

Spaghetti-Logo

Um den Hersteller einer Gitarre zu bestimmen, schaut man sich ja zuerst das Logo am Kopf an.

Anhand der zahlreichen Hersteller und der Entwicklung der Logos lässt sich das Herstellungsjahr oft erkennen.

Was das ursprüngliche Fender-Logo betrifft, so ist das „Spaghetti-Logo“ ( allgemein bekannt als „Spag-Logo“ ) aus den 50er Jahren bis 1964 charakteristisch für seine dünnen, spaghettiähnlichen Buchstaben.

Auch innerhalb der Spaghettilogos gibt es Unterschiede, zum Beispiel durch die Patentnummer (die Zahlenreihe unter dem Logo, die tatsächlich eine Patentnummer ist).

Heute gelten auch Modelle aus den 70er Jahren als Vintage, doch früher war das Spagetti-Logo der Inbegriff einer Vintage-Fender.

Auch die aktuellen Fender-Modelle sind beispielsweise als „Modelljahr XX“ in der Produktpalette aufgeführt, und es wird das Logo verwendet, das für das jeweilige Jahr typisch ist!

Das Foto zeigt eine Fender USA American Vintage 1957 Stratocaster aus dem Jahr 1992!

 

Transition-Logo

Wenn man von Fender „ Tora-Logo “ spricht, meint man das Transition-Logo!

Da man bei „Tora“ oft an das Wort „Traditional“ denkt, könnte man leicht auf die falsche Fährte geraten, aber „Transition“ bedeutet „Übergangsphase“! (Ich habe das früher auch falsch verstanden.)

Das „Tora-Logo“ wurde ab Mitte der 60er Jahre vom Spaghetti-Logo abgelöst, wobei der Zeitpunkt der Umstellung je nach Modell variiert.

Der Jazzbass ab 1961 (direkt ab Produktionsbeginn!), der Precision Bass Mitte 1964, die Stratocaster Ende 1964 und die Telecaster Anfang 1966 – da es diese Unterschiede gibt, fühlt es sich wirklich wie eine Übergangsphase an, nicht wahr?

Im Vergleich zum Spaghettilogo ist die Schrift dicker und wirkt imposanter!

Das Foto zeigt eine Stratocaster aus dem Jahr 1966.

 

CBS-Logo

1965 wurde Fender von CBS übernommen und stand vor einem Wendepunkt.

Es gab bei verschiedenen Modellen zahlreiche technische Änderungen, und das Logo war eine davon.

Es wird als CBS-Logo bezeichnet, ist aber auch unter den Namen „Black Logo“ und „Modern Logo“ bekannt!

Die schwarze Schrift mit goldenem Rand sorgt für bessere Sichtbarkeit, nicht wahr? 👀

Das Foto zeigt eine Stratocaster aus dem Jahr 1974.

 

Clay-Dots

Bei Vintage-Fender-Gitarren gibt es zwei Arten von Punktmarkierungen auf dem Palisandergriffbrett.

Die eine sind Clay-Dots, die andere sind Perlmutt-Dots.

Clay-Dots haben eine matte, leicht bräunliche, lehmartige Farbe!

Das Foto zeigt einen Clay Dot. Ein weiteres Merkmal ist, dass die Breite der Positionsmarkierungen ab etwa 1963 ab dem 12. Bund schmaler wurde. (Stratocaster, Telecaster)

 

Parloid-Punkte

Bei der Stratocaster wurden die Positionsmarkierungen um 1965 von Clay-Dots auf Parloid-Dots umgestellt.

Im Vergleich zu Clay-Dots sind sie durchscheinender und weißlich.

Parloid ist übrigens ein künstliches Material, das Perlen nachahmt.

Parloid wird nicht nur für Schlagbretter verwendet, sondern findet auch bei Gibson, nicht nur bei Fender, beispielsweise für Einlagen Verwendung.

 

Block-Inlays

Fender, das von CBS übernommen wurde, erlebte um 1965 einen Wendepunkt, und neben dem Logo wurden auch die Einlagen und andere Spezifikationen geändert.

Block-Inlays wurden ab 1966 bei der Jazzmaster, der Jaguar und dem Jazzbass eingeführt und finden sich bei seltenen Modellen wie der Coronado oder dem Bass VI!

Das Foto zeigt eine Jazzmaster aus dem Jahr 1966!

 

Halsbinding

Zu Beginn der Fender-CBS-Ära, also in den Jahren 1965–1966, wurde die Halsseite mit einer Einfassung versehen, und die Positionsmarkierungen wurden zunächst von Punkt-Inlays auf Block-Inlays umgestellt.

Übrigens durchlaufen sowohl die Jazzmaster als auch die Jaguar und die Jazzbass dieselben Veränderungen!

 In dieser Zeit gab es besonders in der zweiten Hälfte des Jahres 1965 und Mitte 1966 deutlich erkennbare optische Veränderungen, und es ist interessant, dass sich die Spezifikationen selbst bei Modellen desselben Jahres unterscheiden.

 

Kluson-Mechaniken

Fender-Gitarren vor 1967 waren mit Mechaniken der Firma Kluson ausgestattet.

Die Mechaniken von Kluson weisen zwar je nach Baujahr kaum strukturelle Unterschiede auf, sehen aber optisch ein wenig anders aus.

Der Unterschied liegt in der Schriftzuglinie von „KLUSON DELUXE“!

① Ohne Schriftzug (1954–1956)

② Einfache Linie (1957–1963)

③ Doppelte Linie (1964–1967).

*Die Angaben in Klammern beziehen sich auf die Stratocaster.

 

Außerdem gibt es jeweils verzinkte und weiße Knöpfe.

Weiße Knöpfe werden bei den Modellen Duo-Sonic, Music Master, Mustang und Swinger verwendet! 

Das Foto zeigt die Mechaniken einer Music Master von 1957 und einer Strat von 1965!

 

F-Key

Fender entwickelte in der CBS-Ära eine eigene Mechanik namens „F-Key“ und ersetzte damit die bisher verwendeten Mechaniken von Kluson.

Die F-Key-Mechaniken haben alle sechs das gleiche Design und lassen sich durch Austauschen der Abdeckungen ganz einfach für Rechts- oder Linkshänder umrüsten. Während die Mechaniken von Kluson beim Einbau eine Bearbeitung der Grundplatte erforderten, ist dies bei den F-Key-Mechaniken nicht mehr nötig, was eine deutliche Rationalisierung darstellt.

Genauer betrachtet gibt es drei Arten von F-Key-Mechaniken.

① Das frühe Modell, hergestellt von Reiss & Omstedt. Die Stimmknöpfe sind leicht abgerundet, und die Schäfte sind verchromt.

② Die zweite Version aus der ersten Hälfte der 70er Jahre. Der Knopf ist etwas eckiger als beim ersten Modell, und die Achse wurde auf Nickel umgestellt.

③ Die ab der zweiten Hälfte der 70er Jahre eingesetzte Version von Schaller. Alle sichtbaren Teile sind nun verchromt.

Das Foto zeigt einen Mustang aus dem Jahr1977!

 

Übrigens!

Da die Deluxe-Stimmmechaniken von Kluson ursprünglich nicht für die sechs einseitigen Mechaniken von Fender konzipiert waren, hat Fender offenbar nach dem Kauf der Mechaniken von Kluson die Grundplatten gekürzt und dann montiert.

Da es Berichte gibt, dass die Entwicklung des F-Schlüssels das erste Projekt war, an das sich Fender nach der Übernahme durch CBS machte, lässt sich erkennen, dass das Unternehmen versuchte, durch seine Produkte die Rationalität zu steigern.

Mit Ausnahme der oberen Seite für die 1. Saite und der unteren Seite für die 6. Saite wurden die benachbarten Grundplatten in der Mitte der Schraubenlöcher abgeschliffen.

↑ Diese so bearbeitete Grundplatte (das Foto zeigt ein aktuelles Gibson-Modell)

↓Das hier!

 

 

Wie hat es Ihnen gefallen?

Es ist ein ziemlich langer Text geworden, aber vielen Dank, dass ihr bis zum Ende durchgelesen habt.

Ich poste auch täglich auf X (Twitter), also folgt mir bitte ♪

Bis zum nächsten Mal – dann staunen wir gemeinsam wieder!

Oda

エレキギター

Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden von einem Moderator vor der Veröffentlichung überprüft