苅部のちょっと気になる一本!! 第四弾 - TC楽器 - TCGAKKI


Teil 4: KAWAI „Moonsault“ – Fasziniert von der Romantik des Weltalls

Hallo, hier ist Karibe m(__)m

Ich habe herzliche Rückmeldungen von Kunden erhalten, die meinen letzten Beitrag „Ibanez“ „Paul Stanley“ Signature-Modelle!!“ gelesen haben.
Nochmals vielen Dank an alle, die sich das angesehen haben m(__)m!!

Jeden Tag kommen zahlreiche Gitarren bei uns an, doch unter ihnen ist eine besonders auffällige Gitarre eingetroffen!!

Die Gitarre, die ich Ihnen diesmal vorstelle, ist die „Moonsault“ der japanischen Marke „KAWAI“, die auch für ihre Klaviere bekannt ist!!

Was ist KAWAI?

KAWAI (Kawai Musical Instruments / Kawai Musical Instrument Manufacturing Co., Ltd.) wurde 1927 von Koichi Kawai gegründet, der zuvor bei Nippon Gakki (heute: Yamaha Corporation) tätig war und sich selbstständig machte.
Herstellung und Vertrieb von Musikinstrumenten, vor allem von Klavieren. *Heute hat sich das Unternehmen aus der Herstellung von E-Gitarren und E-Bässen zurückgezogen.
1958 begann das Unternehmen mit der Herstellung von klassischen Gitarren, ab 1963 wurde auch mit der Produktion von E-Gitarren für den Export in die USA begonnen, und 1967 wurde Tesco übernommen, um die Produktion zu steigern und den Export auszuweiten.
In den 70er Jahren wurden unter der Marke Tesco Kopien hergestellt, während ab Mitte der 70er Jahre die OEM-Produktion für den japanischen Markt begann. Nach rund 20 Jahren Erfahrung wurden 1977 schließlich eigene Modelle vorgestellt. Bis heute blickt die Marke auf eine über 50-jährige Geschichte im Gitarrenbau zurück♪

◎KAWAI '80 Moonsault

 

 

【SPEC】

KORPUS:

Mahagoni

HALS:

Mahagoni

GRIFFBRETT:

Palisander

Tonabnehmer:

DSU Humbucker

GEWICHT:

3,3 kg

 

Eine besonders auffällige, ausgefallene Korpusform in Halbmondform.
Vor dem Hintergrund der 70er Jahre, in denen die Menschheit ihren Blick auf den Weltraum richtete – angefangen mit dem Apollo-Programm der Vereinigten Staaten, das die Mondlandung ermöglichte –, begann Kawai mit der Herstellung eines Originalmodells einer Gitarre unter dem Thema „Geschichte des Weltraums“.
Das Modell wurde 1977 auf einer Musikmesse vorgestellt und stand im Rampenlicht; im März 1978 kam es als Kawai-Originalgitarre auf den Markt.
Ein für die damalige Zeit revolutionäres Gitarrendesign, das alle Konventionen auf den Kopf stellte. Und die integrierten Regler für Vorverstärker und Effekte...
In den 70er Jahren, als der E-Gitarren-Boom an Fahrt gewann, war dies inmitten des „Kopierkriegs“ der japanischen Gitarrenhersteller, die um realistische Vintage-Repliken wetteiferten, das ultimative Instrument, das als eines der wenigen ein originelles Design verfolgte!!
Die ursprüngliche MoonSault wurde von März 1978 bis Februar 1985 produziert. Auch danach entstanden verschiedene Nachfolgemodelle, und es gab Neuauflagen und Repliken – so erfreut sie sich auch heute noch, da die Produktion eingestellt wurde, einer anhaltenden Beliebtheit und ist wahrlich ein Meisterwerk aus japanischer Fertigung!!

Schauen wir uns das Modell doch gleich einmal in seiner ganzen Pracht an (∩ ̄∇ ̄)∩"

Karosserie

 

Die ausgefallene, halbmondförmige Karosserieform wurde auf der Grundlage ergonomischer Daten neu berechnet und eigenständig entwickelt.
Auf der Grundlage dieser Daten wurde das Design immer wieder überarbeitet, und der daraus entstandene einzigartige halbmondförmige Korpus mag auf den ersten Blick wie ein rein optisches Merkmal wirken, doch dank frühzeitiger Berechnungen auf der Grundlage der „Ergonomie“ wurde eine Form geschaffen, bei der Balance und Spielkomfort im Vordergrund stehen.

Das Schlagbrett besteht aus Acryl

Als Steg kommt ein Badass zum Einsatz.
*Dieser wird ausgetauscht.

Die Farbgebung ist „Moon Light Yellow“.

Bei der Markteinführung gab es zunächst zwei Farben: Silver Burst und Cosmo. Später kamen jedoch verschiedene weitere Farbvarianten hinzu, darunter das hier gezeigte Moon Light Yellow, Crystal (Acrylkorpus) und Metallic Red.

Kopf

 

Auf den ersten Blick wirkt der Kopf wie ein gewöhnliches Design...

Das charakteristische, eckig-spitze Design erinnert an einen „Stern“

Die Kopfplatte zeigt ein tiefschwarzes Universum, das mit Halbmond-Inlays und Sternen übersät ist

Und die Abdeckung des Halsstabs hat die Form einer Rakete, die angeblich an „Apollo 11“ angelehnt ist

Noch einmal der Kopf... Nahaufnahme (∩ ̄∇ ̄)∩!!

Der Kopf stellt dar, wie eine Rakete ins Weltall abhebt (´▽`)ノジ

Als Mechaniken kommen Grover 102 zum Einsatz.

Da damals für das Thema Weltraum silberne Farbtöne als Standard galten,
wurden für die Mechaniken und Metallteile, genau wie bei der Brücke, ganz selbstverständlich silberfarbene Teile verwendet.

Griffbrett

Einzigartige Positionsmarkierungen.

  

 

Vollmond bis Halbmond (oder vielleicht ein zarter Mond?) – die Phasen des Mondes werden dargestellt♪

Einlagen

Für die Positionsmarkierungen wurde Perlmutt verwendet,

für die Einlagen der Bindung mexikanische Muschel

Sorgfältige Verarbeitung bis hin zu den Ecken!!

Auch die feinen Details sind sorgfältig gearbeitet (*´ω`)っ"

Hals

Der Hals wurde, genau wie der Korpus, in einer ergonomischen Originalform gefertigt, damit auch Spieler, die bisher Fender- oder Gibson-Modelle gespielt haben, beim Umsteigen ohne Umgewöhnung spielen können.

Halsverbindung

 

Für die Verbindung zwischen Hals und Korpus wird ein Set-Neck-Verfahren verwendet.
Eine geschwungene Aussparung reduziert die Belastung in den hohen Lagen und sorgt für ein geschmeidiges Fingering.

Regler

Unter dem Klangkonzept „Fender- und Gibson-Sound in einer Gitarre!!“ wurde eine Schaltung entwickelt, die wie bei B.C.Rich verschiedene Schalter und Vorverstärker kombiniert.

Bei den Tonabnehmern wurde das „Allrounder“-Konzept umgesetzt, das sowohl Humbucker- als auch Single-Coil-Sounds erzeugt.

 

zwei originale „DSU-Humbucker-Tonabnehmer“ verbaut ヽ(´▽`)/!!

Die Regler sind:

(1) Master-Volume
(2) Vorverstärker-Lautstärke
(3) Master-Ton
(4) Tonabnehmerwahlschalter.

Die Minischalter sind, von der Seite des Kippschalters aus gesehen,

(5) Vorverstärker EIN/AUS
(6) Booster/Distortion
(7) Dual-Sound-Schalter (Coil-Tap)
(8) Phasen-Schalter

.

Eine kleine Anekdote zur Namensgebung

Der Name „Moonsault“ stammt von einem spektakulären Trick, den Mitsuo Tsukahara, der damals dem Kawai-Turnverein angehörte, erfunden hat.
Er wurde beim Abschluss an der Reckstange eingesetzt und war der entscheidende Sprung, mit dem Tsukahara bei den Olympischen Spielen 1972 in München brillant die Goldmedaille gewann.
Er selbst nannte sie „zwei Rückwärtssaltos mit einer Drehung“, doch als ein ausländischer Kommentator sie als „ganz wie ein Weltraumspaziergang!! Moonsault!!“ bezeichnete, etablierte sich fortan der Name „Moonsault“. Als es an der Namensgebung für die Gitarre ging, erinnerte sich das Entwicklungsteam daran und wählte den Namen mit dem Wunsch, „dass der Spieler die Gitarre so spielt, als würde seine Hand in den Weltraum hinausfliegen“.

Zum Schluss...

Bei der Erstellung dieses Sonderbeitrags über die „KAWAI Moonsault“ haben wir uns auch dieses Mal auf Kataloge, Zeitschriften, das Internet sowie die Meinungen unserer Kunden gestützt m(__)m
Wir hoffen, dass wir diese Rubrik auch in Zukunft mit der Unterstützung unserer Kunden weiterführen können m(__)m
Es ist zwar nur eine kurze Rubrik, aber sobald wir eine etwas ungewöhnliche oder interessante Gitarre finden, werden wir sie hier vorstellen ♪

... Bis zum nächsten Special dann (´▽`)ノジ

1 Kommentar

jorge Villa

jorge Villa

Awesome article! thanks!

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