ピックアップとサーキットで紐解くベースサウンド - TC楽器 - TCGAKKI

Zu den Faktoren, die den Klang eines E-Basses beeinflussen, gehören die Holzart von Korpus und Hals
, das Gewicht, die Form und die Bauweise, aber auch die Schaltkreise, wie zum Beispiel die Tonabnehmer,
sicherlich nicht zu vernachlässigen. Hier wollen wir den Fokus auf den „elektrischen“ Teil des E-Basses richten
und die daraus resultierenden Klangunterschiede vergleichen.

Traditioneller Stil

Hier hat alles begonnen – der Ursprung des E-Basses.

Das Foto zeigt ein Modell aus dem Jahr 1968

Leo Fender, der die weltweit erste E-Gitarre mit massivem Korpus entwickelt hatte, machte sich nun an die Entwicklung eines Basses. Damals war der Kontrabass die gängige Form des Basses, und für Musiker, die auf Tournee durch die USA reisten, stellte seine Größe ein großes Problem beim Transport dar.Da der Kontrabass zudem aufgrund seiner besonderen Spielweise für Gitarristen nur schwer als Ausweichinstrument zu meistern war, strebte Leo die Entwicklung eines kompakten E-Basses an, der sich ähnlich wie eine E-Gitarre spielen ließ. So kam 1951 dieser Fender Precision Bass auf den Markt. Mit seiner im Vergleich zum Kontrabass erstaunlich kompakten Größe und dem durch die auf dem Griffbrett eingelassenen Bünde für jedermann leicht zu spielenden Stil wurde er zum Ursprung aller späteren E-Bässe.

Der Tonabnehmer ist ein einfacher Single-Coil.
Da es sich um den weltweit ersten E-Bass handelte, ist sein Stil äußerst schlicht. Da er jedoch nur in sehr geringem Maße von elektrischen Schaltkreisen abhängig ist, spiegelt er die Nuancen des Anschlags des Spielers unverfälscht wider, weshalb er auch heute noch viele Liebhaber hat.

 

Der 1957 weiterentwickelte Stil wurde zum weltweiten Standard.

Das Foto stammt aus der Zeit um 1966

Der Precision Bass wurde dank seiner revolutionären Einführung von vielen Bassisten geschätzt, hatte jedoch ein Problem: das für Single-Coil-Tonabnehmer typische Brummgeräusch. Um dieses Problem zu lösen, brachte Leo 1957 einen neuen Precision Bass auf den Markt, der mit einem Tonabnehmer ausgestattet war, der das Brummgeräusch durch die Verwendung von zwei Spulen – eine für die Saiten 1 und 2 und eine für die Saiten 3 und 4 – auslöschte.Da die beiden Spulen in Reihe geschaltet waren, ergab sich zwangsläufig eine höhere Windungszahl, was zu einem kraftvollen Klang führte. Durch die Montage der Spule für die tiefen Saiten näher am Hals und der Spule für die hohen Saiten näher an der Brücke entstanden fette Bässe und klare Höhen. Dieser Stil wurde als „P-Typ“ bekannt und entwickelte sich zu einem Standard-Tonabnehmer, der fortan in verschiedenen Modellen zum Einsatz kam.

Ein weiterer weltweiter Standard

Der JJ-Stil, der 1960 auf den Markt kam.

Das Foto zeigt einen Jazz Bass aus der Zeit um 1964

Nachdem Leo mit dem Precision Bass des Modelljahres 1957 großen Erfolg hatte, machte er sich an die Entwicklung eines weiteren neuen Bassmodells. Das Ergebnis war der 1960 vorgestellte Jazz Bass. Zwei Humbucker-Pickups wurden am Hals- und am Steg-Ende montiert, und dank der jeweiligen Lautstärkeregler ermöglichte er eine noch feinere und breitere Klanggestaltung als der Precision Bass. Die Pickups dieses Jazz Basses werden als „J-Typ“ bezeichnet und kommen auch heute noch in vielen E-Bässen zum Einsatz.

 

 

 

Weitere traditionelle Tonabnehmer

Der EB-3, ein Paradebeispiel für die Bassgitarren von Gibson, einem der Giganten der E-Gitarrenwelt neben Fender. Ausgestattet mit den für Gibson typischen Humbucker-Tonabnehmern. Der riesige, am Hals montierte Humbucker ermöglicht es, einen dröhnenden, wogenden Sound zu erzeugen, der förmlich am Boden entlangkriecht.Der Sound von Jack Blues aus der Cream-Ära oder von Andy Fraser von Free sind dafür hervorragende Beispiele. In Kombination mit dem prägnanten Mini-Humbucker an der Stegseite lassen sich damit grenzenlos vielfältige Sounds kreieren.

 

Der Rickenbacker 4001 ist mit einem einzigartigen Tonabnehmer ausgestattet, der aufgrund seiner besonderen Form als „Horseshoe“ oder „Toaster“ bezeichnet wird. Der nach seiner hufeisenartigen Form benannte Steg-Tonabnehmer erfasst den Klang, indem er die Saiten umschließt, und sorgt so für den unverwechselbaren Klang dieses Modells.Auch der Front-Tonabnehmer, der wegen seiner Ähnlichkeit mit einem Toaster beliebt ist, ist einzigartig und wird von vielen Musikern, darunter Paul McCartney von den Beatles, als unverwechselbarer Rickenbacker-Sound geschätzt.

Das Aufkommen aktiver Schaltungen

In den 1970er Jahren führte das Aufkommen von Synthesizern zu einem volleren Bandklang, was auch Veränderungen in der Klanggestaltung des E-Basses mit sich brachte. Es war nun notwendig, die Frequenzbänder präziser zu steuern, um auf der Bühne nicht von anderen Klängen übertönt zu werden.Um andere Instrumente nicht zu stören und gleichzeitig die Präsenz des Basses zu verstärken, setzten sich Schaltungen durch, die über einen integrierten Equalizer verfügten und eine Lautstärkeregelung für einzelne Frequenzbänder ermöglichten. Mit dem Aufkommen eines neuen Musikstils namens Crossover/Fusion sowie der Weiterentwicklung der Rolle und Spielweise des Basses in der Band wurde auch die Klanggestaltung immer vielfältiger.

Der Beginn einer neuen Ära. Die Schaltung von Alembic.

 

Das Foto zeigt das Mark-King-Modell von 1987

Alembic gilt als der erste Hersteller weltweit, der einen elektrischen Bass mit einer eigens entwickelten aktiven Schaltung ausgestattet hat. Das Besondere daran ist die semiparametrische Struktur, mit der sich der Mitteltonbereich steuern lässt, wodurch die gewünschten Frequenzbänder präzise angehoben oder abgesenkt werden können.Selbst in Situationen auf der Bühne, in denen alle Instrumente den mittleren Frequenzbereich ausfüllen, war es möglich, den Klang so zu steuern, dass er sich in den Lücken hervorhob. Charakteristisch ist auch der Klang, der beim alleinigen Hören ein wenig „gestopft“ wirkt.

 

 

Auch der Betrieb mit der heute üblichen 9-V-Batterie
war damals bahnbrechend.

 

Ein neuer Weltstandard. Der „Active JJ“-Stil.

In einem Ensemble ohne Schlagzeug, in dem der Bass die Rolle eines Rhythmusinstruments übernehmen sollte, wurden die Schläge auf die tiefen Saiten mit dem Klang einer Bassdrum und das Knallen der hohen Saiten mit dem Klang einer Snare-Drum verglichen – eine Chopper-/Slap-Technik, die einen treibenden Rhythmus erzeugt. Larry Graham gilt als ihr Begründer, doch durch das Aufkommen von Bassisten wie ihm und Marcus Miller, die diesen weiterentwickelten Stil beherrschten, entstand eine neue Rolle für den Bass.Der Bass war nun nicht mehr nur der „stille Held“ im Hintergrund, sondern die funkelnd zischenden hohen Töne wurden zunehmend als rhythmische Akzente gefragt. Man kann wohl ohne Weiteres sagen, dass Roger Sadowsky einer der Ersten war, der diesen Klangansprüchen gerecht wurde. Ein Custom-Bass, bei dem ein Fender Jazz Bass mit klarem, durchdringendem Klang mit einer aktiven Schaltung ausgestattet wurde. Dieser Stil wurde zum neuen Standard und wird auch heute noch in vielen Bereichen eingesetzt.

Von Roger Sadowsky umgebaut
Fender Jazz Bass aus dem Jahr 1974

mit eingebauter aktiver Schaltung
sowie mit zusätzlichen Höhen- und Bassreglern ausgestattet.

Dies ist der JB-Stil von Sadowsky.
Eine vollendete Form des modernen Basses.

 

Auf zu einem neuen Stil. Eine Antwort auf „Made in Japan“.

Angesichts dieser Entwicklung hin zu einer neuen Ära mit integrierten aktiven Schaltungen blieben natürlich auch die japanischen Hersteller nicht untätig. Es entstanden zahlreiche berühmte Modelle, darunter die FAB von FERNANDES, die die Schaltung von Alembic meisterhaft nachahmte, oder die GOB von Greco, die von der Schaltung von B.C. Rich beeinflusst war. Eines der repräsentativsten aktiven Modelle, auf das Japan weltweit stolz ist, ist wohl die MC-924 aus der Musician-Serie von Ibanez.Die speziell entwickelte aktive Schaltung erzeugte einen satten Klang, der an eine Orgel erinnerte, und wurde nicht nur in Japan, sondern auch von Musikern weltweit wie Sting und Phil Lynott von Thin Lizzy verwendet.

Ein Modell, das für das Japan der 80er Jahre steht.
Ibanez MC-924

 

 

 

Noch mehr Hard & Heavy

Zu Beginn der 80er Jahre entfachte die Heavy-Metal-Bewegung ein Feuer der Zeit. Gitarristen bauten ihre dreistufigen Marshall-Stacks so um, dass sie noch mehr Verzerrung lieferten, und es entstand die Nachfrage nach einem härteren und lauteren Sound. Um dieser Klangwucht standhalten zu können, wurde auch vom Bass ein strafferer und wilderer Sound verlangt.Ein solider Low-End-Sound, der sich nicht in den schweren Riffs verliert, dem heftigen Double-Bass standhält und den Sound noch weiter beschleunigt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entstanden verschiedene Modelle, doch eines der Modelle, das diese Szene symbolisiert, ist wohl der Spactor NS-2. Er verfügt über einen ergonomisch geformten Through-Neck mit dreidimensionalen Linien, EMG-Tonabnehmer und eine eigene Schaltung. Er ist das Flaggschiff unter den Bässen, die sich durch ihren Heavy-Sound auszeichnen.

 

 

 

 

Die Geschichte des Heavy Sound

Nachdem die Heavy-Metal-Bewegung die Welt erobert hatte, entwickelte sich der Heavy-Sound in immer vielfältigere Richtungen weiter. Wie das Genre „Mixture“ symbolisiert, wurde er immer heavier und lauter. Doch es ging nicht nur um ohrenbetäubenden Lärm, sondern auch um funkige und groovige Klänge, bei denen ein solider, straffer Ton und eine brillante Durchschlagskraft gefragt waren. Ein repräsentatives Beispiel für diese Ära ist Warwick, das man als Weiterentwicklung von Spector bezeichnen könnte.Es werden dichte, schwere Hölzer wie Bubinga und Wenge verwendet und ein weiterentwickelter aktiver Schaltkreis eingebaut. Diese Spezifikationen lassen sich wohl als Inbegriff moderner Heavy-Sounds bezeichnen.

Das Foto zeigt einen Warwick Thumb Bass aus dem Jahr 1997

 

 

Der kühn schräg montierte J-Type-Tonabnehmer sorgt für noch prägnantere Bässe.

 

 

Eine 18-V-Schaltung für einen klareren Klang mit größerem Dynamikbereich.

 

Der Ursprung, der sich ständig weiterentwickelt. Leo Fenders unermüdliches Streben.

Wie sah Leo Fender, der Erfinder des E-Basses, diese Veränderungen in der Musikszene und die Entwicklung der Bass-Schaltkreise? Natürlich blieb er nicht untätig. 1972, nachdem er Fender bereits an CBS verkauft hatte, gründete Leo die Marke Musicman und widmete sich der Entwicklung neuer Instrumente. 1976 stellte er dann den Stingray vor, der als Inbegriff des aktiven Basses gelten kann.Er montierte einen großen Humbucker-Tonabnehmer an der Stegseite und steuerte ihn über eine eigens entwickelte aktive Schaltung. Sein kraftvoller und zugleich vielseitiger Klang ist nicht nur in der damaligen Musikszene, sondern auch als zeitloses Standardmodell bei Musikern beliebt, die ihre jeweilige Ära repräsentieren, darunter Flea von den Red Hot Chili Peppers.

Das Foto zeigt eine Musicman Stingray aus dem Jahr 1982.

 

 

Charakteristisch sind die großen Humbucker-Tonabnehmer mit Polstücken.

 

 

Regler für Lautstärke, Höhen und Bässe. Später kam der Mittenregler hinzu, sodass nun drei Frequenzbänder zur Verfügung stehen.

 

 

Ein aktiver Schaltkreis, der eine einfache und dennoch flexible Klanggestaltung ermöglicht.

 

Leo Fenders Endstation. G&L

Die letzte Marke, die Leo Fender ins Leben rief. Das war G&L. Hier wurden nacheinander Modelle entwickelt, die man als Leos Lebenswerk bezeichnen könnte. Man erkennt, dass es eine Marke war, mit der Leo das tun konnte, was er wirklich wollte – so sehr, dass er später sagen konnte: „Ich habe nichts unversucht gelassen.“ Es steht außer Frage, dass das Modell L-2000 als das Meisterwerk von G&L gelten kann.Ausgestattet mit zwei Humbucker-Tonabnehmern, einem Wahlschalter, einem Coil-Split-Schalter sowie einem Schalter zum Umschalten zwischen einem aktiven 2-Modus-Schaltkreis und dem passiven Modus, ist dies ein Modell, mit dem sich der Bass-Sound aus allen Epochen, an denen Leo beteiligt war, reproduzieren lässt.

 

G&L L-2000 aus den 1990er Jahren

Der von Leo Fender entworfene originale MFD-Humbucker.

 

 

Mit dem Minischalter lassen sich Sounds im Stil des Jazz Bass, Precision Bass und Stingray reproduzieren. Natürlich besticht die L-2000 auch durch ihren charakteristischen, kraftvollen 2-Humbucker-Sound.

Die Schaltung bietet die Wahl zwischen einem Modus für fetten Sound, einem Modus mit betonten Höhen sowie einer passiven Schaltung. So lassen sich Sounds vom modernen JB-Stil bis hin zu Vintage-Klängen steuern.

 

Bei TC Instruments kannst du alles ausprobieren!
Von Klassikern bis hin zu extrem individuellen Modellen.
Verschiedene Pickup-Konfigurationen.

 

 

◎J-J

 Traditioneller Jazz-Bass-Stil
Ein ausgewogener Klang in allen Frequenzbereichen mit klarer Kontur und guter Durchsetzung.

Verwendete Künstler: Jaco Pastorius, Marcus
Miller, Geddy Lee u. a.
Häufig verwendete Marken: Fender u. a.

 

 

◎P

 Der allseits bekannte, klassische Precision-Stil
Ein rausarmer, fetter und warmer Klang dank der Hum-Cancellation-Funktion.

Verwendete Künstler: James Lee Jamerson, Sid
Vicious, Steve Harris u. a.
Häufig verwendete Marken: Fender u. a.

 

 

◎P-J

 Ein Stil, der die besten Eigenschaften des mittlerweile zum Klassiker gewordenen Precision- und Jazz-Basses vereint
Es gibt auch den sogenannten „Reverse P“-Stil, bei dem der P-Tonabnehmer umgekehrt montiert ist. Hier vermischen sich die moderate Fülle des P-Sounds mit dem klaren, konturierten Klang des J-Sounds zu einem ausgewogenen, gut handhabbaren Klangbild.

Verwendete Künstler: Duff McKagan, Stuart Zender, Nathan East u. a.
Häufig verwendete Marken: Fender, Warwick, Spector u. a.

 

 

◎H

 Charakteristisch sind ein breiter Frequenzbereich, geringes Rauschen sowie ausgeprägte Tief- und Mitteltöne; der Sound besticht durch seine Fülle, Durchschlagskraft und seine aggressive, kraftvolle Klangfarbe.

Verwendete Künstler: Flea, Louis Johnson, Cliff
Williams u. a.
Bevorzugte Marken: MUSICMAN, G&L, Gibson u. a.

 

 

◎P-H (H-P)

 Der rauscharme, fette und warme Sound des Precision wird mit dem an der Stegseite montierten Humbucker gemischt.
Charakteristisch ist ein kräftiger, fetter Klang.

Verwendete Künstler: Akihiro Namba, Billy Sheehan u. a.
Hauptmarken: ESP, YAMAHA, Sandberg u. a.

 

 

◎J-H

 Der Klang erinnert an den P-H, aber die Balance zwischen der klaren Durchsetzung des J und den fetten Tiefmitten des Humbuckers ist hervorragend
Durch die Kombination mit den Schaltmöglichkeiten der Humbucker-Serie (seriell/parallel/getappt) lassen sich vielfältige Sounds erzeugen.

Verwendende Künstler: tetsuya,
Hauptmarken: LAKLAND

 

 

◎P-P

 Geringes Rauschen, fetter Klang und eine gute Wiedergabe der tiefen Frequenzen sorgen für einen soliden Eindruck, der das Ensemble im Hintergrund zuverlässig stützt.

Verwendete Künstler: Hitoki
Hauptmarken: Schecter, ESP, B.C.Rich, Fender Japan

 

 

◎J-J-J

 Eine Konfiguration mit drei Single-Coil-Tonabnehmern, bei der zusätzlich zu den Jazz-Tonabnehmern noch J-Tonabnehmer montiert wurden. Eine seltene Kombination, die etwas rauschbehaftet ist, da die J-Tonabnehmer zu den ohnehin schon humorgefilterten Jazz-Tonabnehmern hinzukommen... Der Klang ist ausgewogen und hat eine gute Durchsetzungskraft. Bekannt ist beispielsweise der Fender Bass VI.

Verwendende Künstler: tetsuya, Hitoki
Hauptmarken: ESP, DINGWALL

 

 

◎P-P-J

 Dank des geringen Rauschanteils und des satten, gut ausgeprägten Bassbereichs vermittelt er einen soliden Eindruck, der das Ensemble im Hintergrund kraftvoll stützt.
Der J-Ton an der Stegseite sorgt für eine angenehme Schärfe und sorgt so für Ausgewogenheit.

Verwendeter Künstler: Masayoshi Yamashita
Bevorzugte Marke: ESP

 

 

◎H-H

 Ein Allrounder, der durch die Kombination von Serien-, Parallel- und Tap-Schaltungen der einzelnen Humbucker vielfältige Konfigurationen von J-J über J-H bis hin zu H-H ermöglicht.
Er deckt alles ab, von rauscharmen, kraftvollen Rock-Sounds bis hin zu feinen Jazz-Bass-Sounds!

Verwendete Künstler: tetsuya, IKUO
Hauptmarken: LAKLAND, Warwick, TUNE

 

 

◎J-P-J

 Ein Layout, das man als Verschmelzung von Jazz- und Precision-Bass bezeichnen könnte. Es vereint die ausgewogene Frequenzbalance des Jazz-Basses mit einem klaren, durchdringenden Klang mit definierten Konturen und den rauscharmen, fetten, warmen Klängen des Precision-Basses dank dessen Humbucker-Auslöschungseffekts. Je nach Verkabelung lassen sich beide Modelle auch unabhängig voneinander nutzen, was dieses Modell zu einem äußerst ausgewogenen Allrounder macht.

Verwendete Künstler: Stuart Hamm
Hauptmarke: Fender

 

 

◎J-H-J

 Es erinnert zwar an J-P-J, aber die Kombination aus der Kraft eines Humbuckers und dem klar konturierten Klang eines Jazzbasses ergibt eine ausgewogenere Mischung, als es auf den ersten Blick scheint.

Verwendete Künstler: Kenji Hino
Hauptmarken: Atelier Z, Sandberg u. a.

 

 

◎ Separate Tonabnehmer für jede Saite

 Da jede Saite separat abgegriffen wird, lässt sich die Balance für jede Saite individuell einstellen.
Der Klang ist meist ausgewogen und ruhig, von den tiefen bis zu den hohen Frequenzen. Auch unser Reparateur Soichiro Tanaka ist begeistert und nutzt sie regelmäßig!

Hauptsächlich verwendete Marken: Atlansia u. a.

 

☆ Wichtigste Pickup-Hersteller ☆

Verschiedene Hersteller bieten Ersatz-Tonabnehmer an! Für alle, die finden, dass die Tonabnehmer ihres Basses nicht so toll sind oder deren Sound ihnen nicht gefällt und die sie daher austauschen möchten, stellen wir hier die wichtigsten Hersteller und deren Klangcharakter vor!

◎Fender

 Ein Hersteller, der sich hauptsächlich auf sogenannte traditionelle Tonabnehmer für Jazz- und Precision-Bässe spezialisiert hat und sich durch einen traditionellen Vintage-Sound auszeichnet.

 

◎Seymour Duncan

 Ein Hersteller, der eine breite Palette an Tonabnehmern anbietet, die von modernen Sounds der letzten Jahre bis hin zum Vintage-Stil reichen. Von modern bis vintage – die Auswahl ist wirklich vielfältig.

 

◎Dimarzio

 Ein Hersteller, dessen Produktpalette von aggressiven Sounds wie Hardrock und Metal bis hin zu modernen Vintage-Stilen reicht. Im Allgemeinen gibt es viele einzigartige und charakteristische Tonabnehmer, und es gibt eine Vielzahl von Modellen, von denen man sich kaum trennen kann, wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist.

 

◎Bartolini

 Charakteristisch ist ein rauscharmer, weicher und eleganter Klang. Dieser Tonabnehmer wird häufig in sogenannten High-End-Bässen verbaut und eignet sich dank seiner moderaten Kompression besonders gut für Fingerpicking und Slapping.

 

◎EMG

 Ein aktiver Tonabnehmer mit klarem, rauscharmen Klang und großem Frequenzbereich. Er liefert nicht nur beim Spielen mit dem Plektrum, sondern auch beim Fingerpicking und Slapping einen klaren, prägnanten Klang.

 

◎Lindy Fralin

 Ein Hersteller, der sich auf den traditionellen Vintage-Sound spezialisiert hat. Ein moderner Vintage-Sound, der die Tradition des sogenannten Fender-Vintage-Stils fortführt und gleichzeitig moderne Elemente einbezieht.

 

◎Nordstrand

 Der Reiz liegt in dem vintage-ähnlichen Klang des Pickup-Herstellers Fender, der den Vintage-Sound nachbildet und dessen Produkte sorgfältig von Hand gewickelt werden.

 

~Zum Schluss~

Die Kombinationsmöglichkeiten für Bass-Tonabnehmer sind wirklich vielfältig. Da sich der Spielstil je nach Klangunterschieden der Kombinationen ändert, macht es Spaß, verschiedene Varianten auszuprobieren, um den eigenen Ideal-Sound zu finden. Auch bei uns im Laden treffen nach und nach immer mehr Bässe mit verschiedenen Tonabnehmerkonfigurationen ein♪ Wenn Sie einen Bass sehen, der Sie interessiert, kommen Sie doch bitte vorbei und probieren Sie ihn aus♪

Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden von einem Moderator vor der Veröffentlichung überprüft