

Wir von THE Secondhand Music Store haben unseren Laden hier in Shin-Okubo bereits seit über 30 Jahren. Dank Ihrer Unterstützung führen wir mittlerweile jährlich mehr als 16.000 Musikinstrumente. Eine Frage, die uns Mitarbeiter überraschend oft von Kunden gestellt wird, lautet: „Wo befinden sich die gebrauchten Instrumente?“ Auf diese Frage antworten wir mit Stolz:„Das sind alles gebrauchte Instrumente.“ Das sind für uns die schönsten Worte, die man hören kann. Selbst Kunden, die normalerweise an neue Instrumente gewöhnt sind, können sich bei uns ganz ungezwungen umsehen. Vielleicht fehlt ihnen der Glanz neuer Instrumente.
Trotz Kratzern, hartnäckigem Rost und Mattheit polieren, reparieren und stimmen wir die Instrumente täglich, wobei wir darauf achten, dass sie ein Gefühl von Sauberkeit vermitteln, das dem von neuen Instrumenten in nichts nachsteht. Manchmal gibt es auch schmutzige Gitarren, bei denen man am liebsten sagen möchte: „War die denn eingegraben?“, doch wir polieren sie fleißig weiter, während wir an den Tag denken, an dem sie zu ihrem nächsten Besitzer finden.Haben Sie schon einmal die Instrumente in Secondhand-Läden gesehen? Gitarren mit verbogenem Hals, rostigen Saiten und einer dicken Staubschicht. Man hört oft die nicht ganz so lustige Anekdote: „Ich habe sie im Secondhand-Laden gekauft, und die Reparaturkosten waren höher als der Kaufpreis.“ In einem Fachgeschäft ist es jedoch selbstverständlich, dass die Instrumente ordentlich eingestellt und sauber poliert werden. Als Fachgeschäft bemühen wir uns jeden Tag, unseren Kunden nicht nur die Produkte selbst, sondern auch die „Sauberkeit“ und das „sichere Gefühl durch fachgerechte Einstellung“ als Mehrwert zu bieten, um sie zufrieden zu stellen.
Die Mitarbeiter von THE Secondhand-Musikinstrumentengeschäft verfügen nicht nur über umfangreiches Wissen über gebrauchte Instrumente, sondern sind auch Profis in der Wartung und lieben Musikinstrumente über alles. Damit Sie die Gitarre in bestmöglichem Zustand erwerben können, stimmen wir jedes einzelne Instrument mit hoher Fachkompetenz und viel Herzblut ab.


Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie eine Gitarre von der Ankunft in unserem Geschäft bis zur Präsentation im Laden verläuft.
Heute stellen wir Ihnen eine Fender '74 Stratocaster vor. Da das Instrument bereits etwa 35 Jahre alt ist, hat es schon einige Jahre auf dem Buckel.

Besonders im Bereich der Brücke und auf der Oberfläche des Griffbretts ist der Verschmutzungsgrad enorm.

Zunächst einmal lassen wir sie erklingen.
Wenn man vor der Reinigung und Einstellung den Zustand des Halses und der Elektrik überprüft, kann man beim Auseinanderbauen die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Zunächst wische ich hier grob den Staub ab.
Das Haushaltsreinigungsmittel „Quickle Wiper“. Es ist sehr praktisch, denn der Staub bleibt weg, wenn man nur kurz darüber wischt!
| Erste Reinigung. Ich entferne grob den groben Schmutz von der gesamten Oberfläche. |
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| Als Nächstes werden die Saiten entfernt. |
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| Entfernen Sie auch die Wirbel. |
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| Alles auseinanderbauen! … Auf den ersten Blick sieht das nach viel Arbeit aus, aber es ist effizienter und liefert ein besseres Ergebnis, als zwischen den Stiften zu schrubben. |
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| Die zweite Polierrunde. Wir polieren alles, vom Kopf über den Korpus bis hin zu den Kleinteilen. |
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| Bei THE Secondhand-Musikinstrumenten führen wir zwei Arten von Tüchern. Links sehen Sie das gewöhnliche „Silikontuch“. Rechts ist das „Hyper-Mikrotuch“. |
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| Können Sie den Unterschied in der Feinheit erkennen? Mikro-Cross besteht aus ultrafeinen Fasern, die unter Einsatz modernster Fasertechnologie hergestellt wurden, sodass sich Schmutz besonders leicht abwischen lässt. Ich finde, man sollte auch zu Hause ein Mikrofasertuch zur Hand haben. |
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| Auch die Heringe werden einzeln sorgfältig poliert. |
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| Die feinen Stellen bearbeite ich mit einem Wattestäbchen. |
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| So glänzend wird es. Der Unterschied zum Zustand vor dem Polieren ist auf den ersten Blick erkennbar. |
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| Als Nächstes poliere ich die Bünde. Ich verwende dafür die professionelle Polierpaste „Solar Rubbing Compound Extrafein“, die eine sehr feine Körnung hat. |
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| Ich mische sie gut durch und poliere dann. |
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| Geben Sie eine kleine Menge auf das Tuch, damit es nicht in die Lücken zwischen den Bünden gelangt, und polieren Sie jeden Bund einzeln. |
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| Bei Griffbrettern aus Palisanderholz verwenden Sie Klebeband, damit das Mittel nicht in die Holzporen eindringt. |
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| Seht her! Dieser Hochgeschwindigkeits-Kratzer! Er macht jeden Rost wieder blitzblank! |
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| Es entfernt auch Schmutz aus den Lagenzwischenräumen. |
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| Man sieht deutlich, dass es im Vergleich zu vor dem Polieren nun glänzt. |
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| Auch das Schlagbrett wird abgenommen und poliert. Wir machen keine Abstriche bei der Qualität. |
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| Auch zwischen dem Schlagbrett und dem Korpus sammelt sich Schmutz an. |
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| Wir polieren die Oberfläche, ohne den Lack zu beschädigen. |
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| Ja. Jetzt ist es wieder schön sauber. |
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| Graue Spulen mit Stempel, CTS-Potentiometer – auch das Herstellungsdatum wurde überprüft. Keramikkondensatoren, Schalter von CRL … Auch die Originalteile werden gründlich geprüft. |
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| An den Seiten der Tonabnehmer sammelt sich Schmutz an. |
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| Entfernen Sie den Staub vorsichtig, ohne den Draht zu durchtrennen. |
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| Wir überprüfen auch die Elektrik. |
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| Als Nächstes die Brücke. |
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| Auch diese werde ich auseinanderbauen. Man muss darauf achten, dass keine der kleinen Originalteile verloren geht! |
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| Ich poliere die Schraubenköpfe. |
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| Entfernen Sie Staub und Verfärbungen aus der Feder. |
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| Polieren Sie alle Teile für die sechs Saiten, darunter Schrauben, Wirbel und Federn. |
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| Auch die Stegplatte strahlt! Die bisherige Bearbeitungszeit beträgt etwa 40 Minuten. |
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| Damit ist die grobe Polierarbeit abgeschlossen. Die Verfärbungen am Griffbrett sind fast vollständig verschwunden. |
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| Dritter Poliergang. Zum Abschluss wird mit Wachs poliert. |
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| Reiben Sie auf keinen Fall zu stark, um den Lack nicht zu beschädigen! So wird der Glanz wiederhergestellt. |
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| Dann noch die Saiten aufziehen und fertig … ist es noch nicht. |
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| Wir nehmen verschiedene Einstellungen vor, wie zum Beispiel am Hals, der Saitenlage und der Oktave. Dabei denken wir an den nächsten Besitzer und sorgen dafür, dass das Instrument so spielbar wie möglich ist und sein Potenzial voll entfalten kann... |
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| Eine Gitarre, die auf diese Weise poliert und eingestellt wurde, darf erst dann in den Verkauf gelangen, wenn sie die strenge Prüfung unseres „Drill-Sergeants“ bei THE Secondhand Music Store – oder besser gesagt, unseres Leiters der Gitarrenabteilung – bestanden hat. | ||
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| Die erste Prüfung ist leider durchgefallen … Die Einstellung der Gitarre ist zwar gut, aber die Politur lässt noch zu wünschen übrig. Das ist streng! |
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| Noch mal mit voller Kraft! Wie sieht’s diesmal aus! |
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Und dann...
| Erst nachdem wir so weit gekommen waren, kam endlich die Freigabe! Damit konnten die Produkte endlich in den Regalen stehen. |
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Nun gibt es unter den Instrumenten, mit denen wir arbeiten, natürlich auch solche, die nicht so viel Aufwand erfordern, und andere, bei denen man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Doch egal in welchem Zustand sie sich befinden, wir widmen uns jedem Instrument mit ganzer Kraft. Wir kämpfen mit den Grenzen der Reparaturkosten, geben aber niemals auf. Wir suchen für jedes Instrument die bestmögliche Lösung, bringen es in den bestmöglichen Zustand und liefern es dann an unsere Kunden aus.
Denn auch wenn es für uns nur eines von Hunderten von Produkten ist, ist es für den nächsten Besitzer, der darauf spielen wird, eine wichtige Gitarre. Erst wenn wir so weit gekommen sind, sehen wir uns als echte Profis.










































