2007年3月号 - TC楽器 - TCGAKKI
Premium Selections 雑誌撮影こぼれ話
Player Player, März-Ausgabe (2007)
Player's Prayer
Dank an die großen Musiker der Vergangenheit

Es geht nicht darum, sich in der Not an Gott zu wenden.

Es geht auch nicht darum, dass man sich ein teures Instrument unbedingt wünscht und deshalb hofft, im Lotto zu gewinnen...
Nun ja...

 
>> Aktuelle Informationen zu neu eingetroffenen Vintage-Akustikgitarren

photo„Kalt, kalt“, murmelte ich, als ich mich auf den Weg nach Sugamo machte.

Eigentlich wurde diese Aufnahme noch vor dem Fotoshooting im Senbei-Laden für die Januar-Ausgabe gemacht.

Ursprünglich hatten wir vor, ein Bild von einem älteren Ehepaar zu machen, das gemeinsam in der Nähe des Schreins betet.

Als wir am Ort ankamen, sahen wir: Oh, da sind sie ja, ein wunderbares älteres Ehepaar!

Nach einer kurzen Verschnaufpause sprach Tabe, der Leiter der Akustikgitarrenabteilung, das vorbeikommende Ehepaar mit einer höflichen Verbeugung an.

„Entschuldigen Sie bitte.“

Das Paar blieb stehen

„Ich arbeite in einem Musikgeschäft und mache gerade Aufnahmen. Würden Sie mir vielleicht ein paar Fragen beantworten?“

Das Paar wirkt etwas ratlos

„Äh? Was ist denn los?“

„Ja, also, wegen der Aufnahmen ...“

„Nein, nein, danke, das ist nicht nötig.“

photoDas Ehepaar geht wieder zügig weiter
Unbeirrt versucht Tabe es bei einem etwas jüngeren Paar als zuvor.

„Entschuldigen Sie bitte, ich arbeite in einem Musikgeschäft und möchte gerade ein paar Aufnahmen machen ...“
Er runzelt die Stirn

„Nein, nein, das geht nicht.“
Wieder verlässt das Paar zügig den Ort

„...“

Wir haben darüber nachgedacht. Warum?

Als wir uns umschauen, sehen wir keine jungen Leute...

Man sagt ja nicht umsonst, Harajuku sei ein Ort für ältere Menschen – wir drei jungen Leute (zumindest dort) fielen ziemlich auf.
Dass uns so ein Mann plötzlich anspricht, ist an sich schon verdächtig.
Glaubt er etwa, wir seien Opfer eines Betrugs oder einer hypnotischen Verkaufstaktik?

Wir bereuten, dass wir mit der naiven Erwartung gekommen waren, dass sich schon irgendwie etwas ergeben würde.

Während wir murrend weitergingen, staunten wir über den Anblick vor uns.

Da hielten zwei junge Frauen Passanten an und machten Fotos von ihnen!

Ist es in Ordnung, wenn es junge Frauen sind?!

Wir drei Männer hatten alle denselben Gedanken.

„Hätten wir doch unsere weiblichen Mitarbeiterinnen mitgebracht …“

Das war noch eine zusätzliche Reue. Was sollten wir nun tun? photo


Und wer uns in dieser Notlage freundlich die Hand reicht,

Gott.

Oh, da lassen sich doch gerade Leute von einem Mönch? reinigen!

Ich weiß zwar nicht genau, was dort vor sich ging, aber es war zweifellos etwas Reinigendes.

Und nach einer Besprechung beschlossen wir, selbst hinzugehen und uns reinigen zu lassen.

Natürlich war es meine erste Erfahrung

.
photo Es ist eine Geschichte darüber, wie ein Musiker einem großen Musiker ein Dankgebet darbringt.

Oh, wie schön!!

Ich überprüfte die Bildkomposition, nahm meine Opfergabe? mit und machte mich auf den Weg.

Glücklicherweise trug Filialleiter Tabe an diesem Tag Hippie-Kleidung, sodass er wie ein Musiker aussah.
Na ja, er ist ja auch genau das.

Im Gegensatz zur lockeren Stimmung auf der Seite der Fotografen war Tabe selbst absolut ernsthaft bei der Sache.

Es geht nicht darum, ob die Gebete an diesem heiligen Ort ankommen, sondern darum, das Leben mit Dankbarkeit zu vollenden.

Und mit einem Dank an den Mönch, der uns bei den Aufnahmen unterstützt hatte, verließen wir den Ort.

Vielen Dank.

Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden von einem Moderator vor der Veröffentlichung überprüft